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Kölner Karneval: Anlaufstelle für Frauen

Sicherheitskonzept Kölner Karneval: Anlaufstelle für Frauen

Die Stadt Köln hat ein erstes Sicherheitskonzept für den Karneval vorgestellt. Nach den Übergriffen an Silvester werden zur fünften Jahreszeit unter anderem dunkle Ecken ausgeleuchtet und eine Anlaufstelle für Frauen eingerichtet.

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Polizeipräsenz während des Rosemmontagzugs in Köln in 2015. Dieses Jahr werden zusätzliche Beamte bereitgestellt.

Quelle: Oliver Berg

Köln. Ein Bestandteil des Konzepts sind mobile Beleuchtungsmasten, um dunkle und gefährliche Ecken aufzuhellen. Zudem werde es einen "Security-Point" in der Innenstadt geben, an den sich Frauen und Mädchen wenden könnten, sagte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Christine Kronenberg, am Montag bei der ersten Präsentation eines Sicherheitskonzepts für Karneval.

Karneval wird zur Bewährungsprobe

An dem Anlaufpunkt sollen unter anderem Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen zur Verfügung stehen. Die Stadt erklärte den Höhepunkt der fünften Jahreszeit zugleich zur Nagelprobe. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Karnevalstage für uns die Bewährungsprobe darstellen, um zu zeigen, dass wir aus den furchtbaren Ereignissen an Silvester die Konsequenzen gezogen haben", sagte Stadtdirektor Guido Kahlen.

Zusammen mit zusätzlichen Toiletten und Absperrungen plant die Stadt dafür bislang 160.000 Euro ein. Insgesamt sollen nach einem ersten Entwurf rund 360.000 Euro zusätzlich für die Sicherheit an Karneval investiert werden.

Stärkere Präsenz der Ordnungsdienste

Eine der wichtigsten Punkte in dem Plan ist eine stärkere Präsenz der Ordnungsdienste. Für einen zusätzlichen Sicherheitsdienst sind 9000 Euro veranschlagt. Die Kölner Berufsfeuerwehr will ihr Personal auch mit Ehrenamtlichen auf rund 850 aufstocken.

Es gehe darum, auch an Orten mit großen Besuchermassen vertreten zu sein und dort Präsenz zu zeigen, "wo möglicherweise auch soziale Kontrolle in dem notwendigen Maß nicht stattfinden kann", sagte Kahlen.

dpa

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Sicherheitskonzept an Karneval

Die Kölner Polizei will an den Karnevalstagen streng gegen jede Form von Gewalt vorgehen. Der neue Polizeipräsident Jürgen Mathies sagte am Montag bei der Vorstellung eines neuen Sicherheitskonzeptes, man werde "konsequent gegen alle vorgehen, die hier über die Stränge schlagen".

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