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Dogsitter sind von der Steuer absetzbar

Haushaltsnahe Dienstleistungen Dogsitter sind von der Steuer absetzbar

Geht ein Dogsitter regelmäßig mit dem Hund Gassi oder es kümmert sich im Urlaub eine Agentur um die Katze, können Herrchen und Frauchen das bei der Steuererklärung angeben. Denn die Ausgaben können die Steuer erheblich drücken.

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Wer etwa einen Dogsitter beschäftigt, kann jetzt die Kosten von der Steuer absetzen.

Quelle: dpa (Symbol)

München. Hausbesitzer, die einem gewerblichen Dienstleister in ihrer Abwesenheit die eigenen Vierbeiner in der Wohnung anvertrauen, können sich freuen: Die Arbeitskosten können als haushaltsnahe Dienstleistungen steuermindernd geltend gemacht werden. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in München in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil.

Illegale Beschäftigung vorbeugen

Um die Schwarzarbeit einzudämmen, hatte der Gesetzgeber Steuervergünstigungen für "haushaltsnahe Dienstleistungen" eingeführt. 20 Prozent des Arbeitslohns können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Allerdings ist der Abzug bei Minijobs auf 510 Euro pro Jahr begrenzt, bei Handwerkerleistungen auf 1.200 Euro und bei anderen Dienstleistungen auf 4.000 Euro.

Im konkreten Fall hatte eine Katzenhalterin 2012 eine Tier- und Wohnungsbetreuerin engagiert. Diese sollte sich um ihren Vierbeiner während ihrer Abwesenheit kümmern. Die Kosten in Höhe von insgesamt 302,90 Euro machte sie in ihrer Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung geltend.

Nur bei Arbeiten, die regelmäßig anfallen

Der BFH betonte, dass laut Gesetz eine Steuervergünstigung für Arbeiten verlangt werden könne, die regelmäßig anfallen, eine "hinreichende Nähe zur Haushaltsführung" haben und normalerweise auch von den Haushaltsmitgliedern erledigt werden können. Dies sei hier der Fall. Denn Haustiere müssten regelmäßig gefüttert, gepflegt oder ausgeführt werden. Der Klägerin stehe daher die Steuervergünstigung zu.

epd

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