Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Keine Rettungsgasse: Sieben Verletzte auf A7

Hessen Keine Rettungsgasse: Sieben Verletzte auf A7

Sieben Menschen, darunter drei Kinder, wurden bei einem Unfall auf der A7 verletzt. Doch der Einsatz der Rettungskräfte verzögert sich unnötig, weil einmal mehr keine Rettungsgasse gebildet wird.

Burghaun/Fulda  50.69625 9.724824
Google Map of 50.69625,9.724824
Burghaun/Fulda  Mehr Infos

Banner an der A5 in Hessen.
 

Quelle: dpa

Burghaun/Fulda.  Sieben Menschen, darunter drei Kinder, sind bei einem Unfall auf der Autobahn 7 in Osthessen verletzt worden. Ein 28 Jahre alter Mann hatte am Sonntagabend nahe Burghaun im Kreis Fulda bei nasser Fahrbahn und wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, wie die Polizei mitteilte. Er krachte in die Leitplanke und wurde schließlich gegen einen anderen Wagen geschleudert. Die Einsatzkräfte kamen zunächst nicht zur Unfallstelle durch, weil keine Rettungsgasse gebildet wurde.

„Wie durch ein Wunder“ keine Schwerverletzten

Verletzungen erlitten der 28-jährige Unfallverursacher selbst sowie seine Lebensgefährtin und ihre drei Kinder im Alter von vier Monaten, einem und sechs Jahren. Die sechsjährige Tochter wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen – wegen eines „unklaren Verletzungsbildes“. Sie hatte hinten im Auto in der Mitte gesessen. Auch das Paar in dem anderen Auto, ein 31-Jähriger und seine 29 Jahre alte Lebensgefährtin – kam in eine Klinik. „Wie durch ein Wunder“ sei niemand lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit. Den Sachschaden schätzte sie auf 35.000 Euro.

„Wieder einmal musste die Autobahnpolizei den Autofahrern ein schlechtes Stauverhalten attestieren“, hieß es in einer Mitteilung vom Montag. Es sei schwierig gewesen, sich einen Weg zur Unfallstelle zu bahnen. Insgesamt kamen vier Rettungswagen und ein Hubschrauber zum Einsatz, die Autobahn war rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf sieben Kilometern.

Es ist nicht das erste Mal, dass Rettungskräfte auf der A7 nicht zur Unfallstelle gelangen können. Im Februar mussten die Retter zwei Kilometer zu den Verletzten zu Fuß laufen.

Von RND/dpa

Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.