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Klinik-Mitarbeiter soll Drogen verkauft haben

Razzia in Bonn Klinik-Mitarbeiter soll Drogen verkauft haben

Ein Klinik-Mitarbeiter als Drogenhändler? Die Polizei im Rheinland hat einen 29-Jährigen festgenommen, der im großen Stil gehandelt haben soll. Auch Räume in der Uni-Klinik wurden durchsucht.

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Insgesamt wurden mehr als 2,5 Kilogramm Amphetamine beschlagnahmt.

Quelle: Thomas Frey/dpa (Symbolbild)

Bonn. Die Polizei im Rheinland hat einen Mitarbeiter der Bonner Uni-Klinik nach einer großangelegten Drogenrazzia festgenommen. Wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungs- und Arzneimittelgesetz durchsuchten Polizeifahnder und Spezialkräfte am Freitagabend Räume der Klinik sowie eine Wohnung in St. Augustin, wie die zuständige Staatsanwaltschaft in Verden (Niedersachsen) bestätigte.

Insgesamt wurden mehr als 2,5 Kilogramm Amphetamine sowie jede Menge Utensilien zum Wiegen, Verpacken und Versenden beschlagnahmt. Der WDR hatte zuerst über die Durchsuchungen berichtet.

Den 29-jährigen Tatverdächtigen nahmen die Fahnder am Samstagmittag fest. Er steht in Verdacht, über das Internet und eine Paketstation am Bonner Venusberg Drogenhandel in großem Stil betrieben zu haben. Der Mann arbeitet laut Staatsanwaltschaft in der Uni-Klinik. Gegen den 29-Jährigen soll Haftbefehl erlassen werden. Weitere Details wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht nennen.

Die niedersächsische Behörde sei zuständig, da es sich um Ermittlungen der Zentralstelle für Internetkriminalität in Verden handele, erklärte der Sprecher.

dpa

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