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Abiturienten sorgen für Polizei-Dauereinsatz

Köln Abiturienten sorgen für Polizei-Dauereinsatz

Bereits am Freitag musste die Kölner Polizei eine Abi-Party mit Pfefferspray beenden. In der Nacht zu Montag sorgten Abiturienten erneut für einen Dauereinsatz der Beamten. Welche "Abi-Scherze" noch eskalierten, sehen Sie hier.

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Kölner Abiturienten haben in der Nacht zum Montag in der Innenstadt für einen Dauereinsatz der Polizei gesorgt. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Köln. Kölner Abiturienten haben in der Nacht zum Montag in der Innenstadt für einen Dauereinsatz der Polizei gesorgt. Bis zu 20 Mal musste ausgerückt werden, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Das Spektrum der Straftaten sei groß gewesen: Abbrennen von Pyrotechnik, Körperverletzungen, Vandalismus. Dabei seien Schulen etwa mit Eiern und Toilettenpapier beworfen worden.

Vielerorts in Deutschland haben sogenannte Abi-Streiche Tradition - mit witzig gemeinten Aktionen verabschieden sich die Abiturienten dabei von ihren Mitschülern. Mitunter ufern die Abiturfeiern aber völlig aus und enden in Randale, Saufgelagen und üblen Scherzen.

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Nachdem vergangene Woche etwa 60 junge Leute einige Polizisten angegriffen hatten, verschärfte die Polizei in der Nacht die Sicherheitskontrollen. Bei einer illegalen Zusammenkunft der Schüler auf einem Platz mitten in einem Wohngebiet in Köln am Freitagabend, griffen einige der rund 60 Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Polizisten an. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, setzten die Beamten Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Bei der Auseinandersetzung habe sich ein Polizist den Knöchel gebrochen. Insgesamt waren 30 Streifenwagen im Einsatz.

Anzeigen wegen Landfriedensbruch

Neun Volljährige wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Polizei hat gegen sie und weitere Teilnehmer der Feier Anzeige unter anderem wegen Landfriedensbruch erstattet.

Am Montag hat an vielen Gymnasien in Nordrhein-Westfalen die sogenannte Mottowoche begonnen. Abiturienten verkleiden sich und feiern ihre letzte Schulwoche.

dpa

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