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Kölner Polizei ermittelt weitere Verdächtige

Übergriffe auf Frauen Kölner Polizei ermittelt weitere Verdächtige

Nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln haben die Ermittler 16 Verdächtige ausgemacht. Festgenommen wurden bislang niemand. In Hamburg sind mittlerweile mehr als 50 Anzeigen eingegangen. Verdächtige wurden nicht ermittelt.

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Ein Mann wird in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof von Polizeibeamten abgeführt.

Quelle: dpa

Köln/Hamburg. Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln ist die Zahl der Strafanzeigen auf 121 gestiegen. Die Ermittler hätten bislang insgesamt 16 Verdächtige ausgemacht, die mit den Taten in Zusammenhang stehen könnten, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die meisten Verdächtigen seien zwar noch nicht namentlich bekannt, aber auf Bild- oder Videoaufnahmen klar erkennbar. Am Mittwoch hatte die Polizei zunächst von drei ermittelten Verdächtigen berichtet. Festgenommen wurde aber nach bisherigen Informationen niemand.

Weniger erfolgreich verläuft die Suche nach Tatverdächtigen in Hamburg: Bislang hat die Polizei der Hansestadt nach den sexuellen Attacken auf junge Frauen in der Silvesternacht noch keine Tatverdächtigen ermittelt. Die Ermittler seien noch dabei, das Bildmaterial auszuwerten und Zeugen und Opfer zu befragen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. "Wichtig für uns ist, dass sich alle Opfer melden", sagte der Sprecher.

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Hier finden Sie weitere Informationen über die Übergriffe auf Frauen an Silvester in Köln und Hamburg.

In Köln hatten die Opfer bei etwa drei Viertel der angezeigten Taten angegeben, auch sexuell bedrängt worden zu sein. In zwei Fällen seien Vergewaltigungen angezeigt worden. Augenzeugen und Opfer hatten nach den Übergriffen ausgesagt, die Täter seien dem Aussehen nach größtenteils nordafrikanischer oder arabischer Herkunft. In der Silvesternacht hatten sich aus einer Gruppe von rund 1000 Männern kleinere Gruppen gelöst, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben sollen.

In Hamburg waren bis zum Mittwoch mehr als 50 Anzeigen von Opfern eingegangen. Dazu erhielt die Polizei 90 Zeugenhinweise. Die Polizei prüft inzwischen, ob eine Videoüberwachung temporär - etwa an Wochenenden oder bei Großereignissen - möglich ist. Auf dem Kiez sind noch mehrere Videokameras installiert, aber nicht in Betrieb.

dpa/zys

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