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Karneval: Anzeigen wegen sexueller Übergriffe

Bilanz der Kölner Polizei Karneval: Anzeigen wegen sexueller Übergriffe

Nach den Übergriffen in der Silvesternacht hat in Köln unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Straßenkarneval begonnen. Die Bilanz: 224 Anzeigen wurden wegen Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und sexueller Übergriffe erstattet.

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Der Straßenkarneval in Köln hat unter hohen Sicherheitsvorkehrungen begonnen.

Quelle: Henning Kaiser/dpa

Düsseldorf/Köln. Die Karnevalsnacht in Nordrhein-Westfalen ist aus Sicht der Einsatzkräfte trotz des üblichen Chaos vergleichsweise ruhig verlaufen. Vor allem in der Karnevalshochburg Köln musste die Polizei in den Abendstunden aber immer wieder eingreifen, wie eine Sprecherin mitteilte. Dort wurden insgesamt 224 Anzeigen wegen Körperverletzungen, Sachbeschädigungen aber auch sexueller Übergriffe aufgenommen. Elf Polizisten wurden bei Auseinandersetzungen leicht verletzt. Mit dem erhöhten Alkoholkonsum sei in den Abendstunden auch das Aggressionspotenzial gestiegen. Rund 180 Menschen landeten im Polizeigewahrsam.

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln hatte die Polizei am Montag ein umfangreiches Sicherheitskonzept vorgestellt. Sie kündigte an, an Karneval konsequent durchgreifen zu wollen.

"Nichts Gravierendes" in Duisburg

Die Düsseldorfer Polizei machte am Morgen zunächst keine Angaben zu ihrer Einsatzbilanz. In Bonn und Duisburg blieb es nach Polizeiangaben dabei überwiegend friedlich. "Außer ein paar Auseinandersetzungen und Ruhestörungen gab es bei uns nichts Gravierendes", sagte ein Duisburger Polizeisprecher am Freitagmorgen. Ähnlich äußerte sich die Polizei in Mönchengladbach. In der Gemeinde Stukenbrock im Kreis Gütersloh wurde eine 24-jährige Frau nach ersten Erkenntnissen während des Straßenkarnevals vergewaltigt. Sie hatte sich am Donnerstagabend bei der Polizei gemeldet. Wenig später nahmen die Beamten einen 29-jährigen Verdächtigen fest.

dpa/are

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