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Monster Nessie ist wieder aufgetaucht

Verschollene Filmattrappe Monster Nessie ist wieder aufgetaucht

Seit Jahrhunderten ranken sich Mythen um das schottische Seeungeheuer Nessie. Jetzt ist das Tier aus dem schottischen Loch Ness wieder aufgetaucht – als eine vor mehr als 45 Jahren verschollene Filmattrappe.

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Screenshot aus dem Trailer des Films "Das Privatleben des Sherlock Holmes" (1969).

Quelle: YouTube/Screenshot

London. Monster Nessie ist entdeckt worden – zumindest eine Attrappe davon, die vor mehr als 45 Jahren bei Filmarbeiten in den Tiefen des Loch Ness in Schottland versank. Das berichtet die norwegische Firma Kongsberg Maritime, die mithilfe eines Tauchroboters den Grund des Sees vermisst. "Wir sind zufällig auf einen Gegenstand gestoßen, den wollten wir uns näher anschauen. Dann hörten wir die Geschichte von einem misslungenen Filmdreh", sagte Craig Wallace von Kongsberg Maritime.

In 180 Metern Tiefe fand eine norwegische Firma die 47 Jahre verschollene Nessie-Attrappe.

In 180 Metern Tiefe fand eine norwegische Firma die 47 Jahre verschollene Nessie-Attrappe.

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Tatsächlich entpuppte sich der Gegenstand auf hochauflösenden Bildern einer Sonarkamera als die etwa neun Meter lange und vier Meter hohe Nessie-Attrappe, die ein Kamerateam 1969 für den Film "Das Privatleben des Sherlock Holmes" über den See zog. Ihre Umrisse erinnern entfernt an einen überdimensionalen Schwan.

Attrappe wird selbst zur Legende

Warum die Attrappe seinerzeit sank, ist selbst schon zur Legende geworden. Der Loch-Ness-Experte Adrian Shine erzählt die Geschichte, Regisseur Billy Wilder habe entgegen den Warnungen seiner Mitarbeiter verlangt, die beiden Höcker sollten von dem Rücken des Tiers entfernt werden. Dadurch soll die Attrappe ihre Schwimmfähigkeit verloren haben und gesunken sein.

Auch Shine ist davon überzeugt, dass die Forscher von Kongsberg Maritime die Attrappe von 1969 gefunden haben. Gehoben werden soll das Monster nicht. Doch in einigen Monaten wollen die Forscher zurückkehren und mit einem Spezialroboter Fotoaufnahmen machen.

dpa

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