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Panorama Geschmacklose Debatte nach Freibad-Sprung
Nachrichten Panorama Geschmacklose Debatte nach Freibad-Sprung
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14:43 27.07.2015
Die Männer sollen vom Sprungturm in ein leeres Becken gesprungen sein. Quelle: Nicolas Armer
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Kulmbach

Der schreckliche Unfall, der sich in der Nacht zu Sonntag ereignete, bewegt die Menschen in Deutschland. In Kulmbach (Oberfranken) waren zwei Männer (20,24) in einem Freibad auf tragische Weise ums Leben gekommen: Sie waren auf einen der Sprungtürme geklettert und dann in die Tiefe gesprungen. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei ist von einem "tragischen Unglück" auszugehen. Offenbar hatten die jungen Männer übersehen, dass das Becken nicht mit Wasser gefüllt war.

Leider gibt es nicht nur Empathie und Beileidsbekundungen. Zahlreiche geschmacklose und deplatzierte Kommentare sind auf den Internetseiten großer Medienunternehmen nachzulesen.

So zum Beispiel auf der Facebookseite der "Mopo 24 Dresden":

Allerdings machten auch viele User ihrem Ärger dagegen Luft:

Auf der Homepage der "Welt" entbrannte sogar eine hanebüchene Debatte über eine mögliche Gewalttat:

Am Montagmittag schloss die "Welt" ihre Kommentarfunktion zu dem Thema.

Viele erinnerten sich auch an das tragische Unglück, bei dem im Januar drei Männer nachts die Bobbahn in Winterberg mit Kinderschlitten heruntergefahren sind. Ein Mann starb, zwei wurden schwer verletzt, als sie im Zieleinlauf gegen einen dort abgestellten Traktor prallten.

In Kulmbach in Oberfranken hatten Spaziergänger einen der Verunglückten am Sonntagmorgen in dem Sprungbecken entdeckt, wie die Polizei in Bayreuth mitteilte. Rettungskräfte fanden wenig später den zweiten Verunglückten in dem leeren Becken, das seit Beginn der Freibadsaison gesperrt ist. Ein Notarzt konnte den 20 und 24 Jahre alten Männern nicht mehr helfen.

Nach ersten Erkenntnissen waren die aus Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach stammenden Männer in der Nacht zum Sonntag auf einen der Sprungtürme geklettert und dann in die Tiefe gesprungen. Die Hintergründe des tragischen Geschehens waren zunächst unklar, die Staatsanwaltschaft Bayreuth ordnete eine Obduktion der Leichen an. Die Bergung der beiden Toten übernahmen Spezialisten der Bergwacht.

so/afp

Mit nur einem Rest Benzin im Tank, dafür völlig betrunken, hat sich ein 36-Jähriger in Baden-Württemberg hinter das Steuer seines Autos gesetzt. Weit sei der Mann in der Nacht zum Sonntag zwar nicht gekommen, das bisschen Sprit habe gerade bis zur nächsten Dienststelle der Autobahnpolizei in Mühlhausen gereicht.

26.07.2015

Wenige Stunden vor der Zieleinfahrt der Radsportler der Tour de France ist es im Stadtzentrum von Paris am Sonntag zu Schüssen gekommen. Die Polizei eröffnete auf dem Place de la Concorde das Feuer auf einen Autofahrer, der dort gegen 8 Uhr die wegen der Tour de France errichtete Sicherheitsabsperrung durchbrach.

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Ein Kleinflugzeug ist in einem Vorort von Tokio in Wohnhäuser gestürzt. Der japanische Fernsehsender TV Asahi zeigte am Sonntag Bilder von zwei völlig ausgebrannten Häusern mitten in einem dicht besiedelten Wohngebiet des Ortes Chofu. Mindestens drei Menschen seien ums Leben gekommen, hieß es.

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