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Glas Wasser bestellt – 500 Dollar Trinkgeld

Dame aufgeheitert Glas Wasser bestellt – 500 Dollar Trinkgeld

Weil sie ihm etwas unglücklich erschien, heiterte ein texanischer Kellner eine fremde Dame auf. Zum Dank machte ihn die Tochter der Frau ausfindig, bestellte ein Glas Wasser – und spendierte ihm ein Trinkgeld von 500 Dollar.

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Das Trinkgeld war beachtlich: Eine Frau spendierte 500 Dollar – als Dank für gute Laune.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Little Elm. Die Geschichte kommt deutlich zu früh: Junger Mann heitert fremde alte Dame auf und wird reich belohnt - es wäre die perfekte Vorweihnachtsschnulze für alle kitschverliebten Amerikaner gewesen. Nun ist es aber schon jetzt, Ende August, passiert, dadurch jedoch nicht weniger rührend.

Kasey Simmons, ein 32-jähriger Texaner aus der Kleinstadt Little Elm, stand im Lebensmittelladen seiner Nachbarschaft in der Kassenschlange, als ihm eine ältere Frau auffiel. Sie wirkte derart niedergeschlagen, dass der junge Mann nicht anders konnte, als sie anzusprechen. „Ehrlich gesagt war das sogar egoistisch, denn wenn die Leute um mich herum lächeln, geht es mir besser“, sagte Simmons später einem Regionalsender von ABC. Er machte der Seniorin Komplimente und überredete sie schließlich sogar, sich ihren Einkauf im Wert von rund 17 Dollar von ihm bezahlen zu lassen. Dabei sei es gar nicht um Geld gegangen, sondern darum, der Frau zu zeigen, dass sich jemand um sie kümmert, erklärte der eifrige Glücksbote.

Dass die Lady in der Tat alles andere als bedürftig ist, zeigte sich am nächsten Tag. Simmons ging seiner Arbeit als Kellner in einer Grillrestaurantkette nach und bediente eine Frau, die lediglich ein Glas aromatisiertes Wasser bestellt hatte. Die Rechnung von 37 Cent bezahlte sie mit Kreditkarte – und schlug ein Trinkgeld in der enormen Höhe von 500 Dollar drauf. Der fassungslose 32-Jährige konnte es kaum glauben, aber dann fand er eine eng beschriftete Serviette, und plötzlich war alles klar. Die großzügige Besucherin war die Tochter der alten Dame, der Simmons so selbstlos geholfen hatte. Der Grund für die Trauer der Seniorin war der dritte Todestag ihres Mannes gewesen, und die Begegnung mit dem freundlichen Fremden im Supermarkt „hat sie so viel lächeln lassen wie seit Vaters Tod nicht mehr“, schreibt die dankbare Tochter.

Um den Empfänger des großzügigen Trinkgelds nicht in Verlegenheit zu bringen, nannte sie weder ihren Namen noch den ihrer Mutter. Wie es ihr überhaupt gelungen ist, den Wohltäter aus der Kassenschlange ausfindig zu machen, berichten indes weder ABC noch eine der anderen zahlreichen Quellen, die die Geschichte von Kasey Simmons verbreiten. Aber wer fragt bei etwas so Märchenhaftem schon nach Fakten?

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