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KFZ-Meisterin gewinnt Prozess um Weltraumtrip

Kurioses Tauschgeschäft KFZ-Meisterin gewinnt Prozess um Weltraumtrip

Weltraumflug gegen Gebrauchtwagen: Weil ein Mann ein Tauschgeschäft nicht als erfüllt ansah, verklagte er seine Bekannte. Ohne Erfolg. Auch die Berufung scheiterte. Nun darf die KFZ-Meisterin endgültig ins All fliegen. Nur wann?

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Die Kfz-Meisterin Heike Düsterhöft bei ihrer Gewinnübergabe in einem Restaurant einer Fastfoodkette in Magdeburg.

Quelle: Jens Wolf/dpa

Magdeburg. Eine Kfz-Meisterin darf nun endgültig einen Flug in den Weltraum machen. Das Oberlandesgericht in Naumburg bestätigte eine Entscheidung des Landgerichts Magdeburg, wonach der Kurztrip in rund 100 Kilometer Höhe der Frau zusteht. Damit endete ein mehr als zwei Jahre langer Rechtsstreit.

Das Gericht wies die Berufung eines Berliner Gebrauchtwagenhändlers zurück, hieß es in einer am Dienstag in Naumburg veröffentlichten Entscheidung. Ursprünglich hatte der Mann den Gutschein für den Flug bei einer Fastfoodkette gewonnen, diesen aber nach einem Tauschgeschäft seiner Bekannten aus Magdeburg gegeben. Der Mann forderte anschließend den Gewinncoupon wieder zurück, weil die Bekannte angeblich das Tauschgeschäft nicht vollständig erfüllt habe.

Flugtermin noch ungewiss

Das Landgericht Magdeburg hatte nicht feststellen können, ob beide das Auto als Gegenleistung für den Coupon verabredet hatten. Das Oberlandesgericht bestätigte nun in nächsthöherer Instanz das Urteil. Die Beweisführung des Landgerichts sei korrekt. Über die OLG-Entscheidung vom 8. Januar hatte die " Magdeburger Volksstimme" am Dienstag berichtet. Demnach ist noch offen, wann die Kfz-Meisterin fliegen kann. "Wer weiß, wie lange das noch dauert. Bis dahin werde ich wohl Oma sein!", sagte sie gegenüber der Zeitung. 

Mit den ersten kommerziellen Weltraumflügen wird frühestens 2018 gerechnet, so der Veranstalter. Probleme bereiteten immer noch die Sicherheitsfragen. Immerhin werde das Raketenflugzeug binnen kürzester Zeit auf 3500 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Der Preis für die Reise steigt unterdessen stetig - von einst 78.000 Euro auf inzwischen 132.000 Euro pro Flug.

dpa/caro

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