Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Japans Frauen kürzen Männern das Taschengeld

Nur noch halb so viel wie früher Japans Frauen kürzen Männern das Taschengeld

Japanische Männer sind arm dran: Sie bekommen von ihren Ehefrauen immer weniger Taschengeld – im Durchschnitt nur noch halb so viel wie vor 20, 30 Jahren. Das hat eine Umfrage ergeben.

Voriger Artikel
"Rock am Ring"-Besucher bekommen Geld zurück
Nächster Artikel
Kätzchen überlebt Autobahnfahrt mit Tempo 180

Japanische Ehemänner und Familienväter müssen knapsen, weil die monatlichen Zuteilungen ihrer Frauen so mickrig ausfallen (Symbolbild).

Quelle: Andreas Gebert/dpa

Tokio. Das Taschengeld von japans Männern ist so gering wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Japanische Ehemänner und Familienväter müssen knapsen, weil die monatlichen Zuteilungen ihrer Frauen so mickrig ausfallen, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage hervorgeht.

Viele japanische Männer geben ihr komplettes Gehalt an die Frau weiter, selbst wenn sie allein das Familieneinkommen bestreiten. Die Frau führt traditionell die Haushaltskasse und gibt Taschengeld.

im Durchschnitt 334 Euro Taschengeld

Der Umfrage der in Tokio ansässigen Shinsei Bank zufolge liegt das Durchschnittshandgeld für einen japanischen Mann bei umgerechnet rund 334 Euro monatlich. In den späten 1980er- und 1990er-Boomjahren war es dagegen mehr als doppelt so hoch. Seither ging es bergab.

Die Untersuchung geht bis ins Jahr 1979 zurück. Sie erfasst die Daten von 1000 Männern im Alter von etwa Mitte 20 Jahre bis Mitte 50.

Große Sprünge sind ihnen nicht vergönnt, da laut der Umfrage allein schon Feierabendgetränke mit Kollegen monatlich mit mehr als 100 Euro zu Buche schlagen.

dpa/RND/wer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.