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Panorama Elf Leguane, ein Rucksack
Nachrichten Panorama Elf Leguane, ein Rucksack
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09:17 08.09.2015
Quelle: dpa/Symbolfoto
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Quito

Weil er elf geschützte Leguane in seinem Rucksack von den Galapagos-Inseln schmuggeln wollte, haben die ecuadorianischen Behörden einen Mexikaner festgenommen. Der mutmaßliche Schmuggler habe neun lebende Meerechsen und zwei Landleguane in seinem Rucksack transportiert, teilte das Umweltministerium am Montag in Quito mit. Die Reptilien habe er anscheinend mit Hilfe von anderen als Touristen getarnten Ausländern ins ostafrikanische Uganda bringen wollen.

Deutscher bekam vier Jahre - für vier Leguane

Nach seiner Festnahme in Puerto Ayora sollte der Mexikaner in ein Gefängnis auf dem Festland im südwestecuadorianischen Guayaquil gebracht werden. Der Verdächtige war den Angaben zufolge bereits in Neuseeland mit ähnlichen Vergehen aufgefallen. In Ecuador drohen ihm nun mehrere Jahre Haft. 2013 war ein Deutscher zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er versucht hatte, in seinem Gepäck vier Leguane außer Landes zu bringen.

Den elf Leguanen, die im Rucksack des Mexikaners entdeckt, soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Die zumeist noch kleinen Leguane sollen sich nun erstmal in spezieller Pflege erholen. Dann sollen sie in ihren natürlichen Lebensraum zurückgebracht werden.

Die isoliert im Pazifik gelegenen Galapagos-Inseln beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also Arten, die nur dort vorkommen. Den britischen Naturforscher Charles Darwin brachten die Arten der Inseln auf seine Evolutionstheorie. 1979 wurde die Inselgruppe als Weltnaturerbe eingestuft.

afp/zys

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