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In Großbritannien fährt der Prinz noch selbst

Obama besucht Queen Elizabeth II. In Großbritannien fährt der Prinz noch selbst

Prinz Philipp ist zwar schon 94, also in einem Alter, in dem andere ihren Führerschein vorsichtshalber abgeben. Und der Ehemann von Queen Elizabeth II. hat bestimmt auch einen Chauffeur. Trotzdem fährt er lieber selbst – erst recht, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten abgeholt werden muss.

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Wie ganz normale Menschen: Prinz Philip (am Lenkrad) und Queen Elizabeth II. haben Barack und Michelle Obama mit dem Range Rover vom Hubschrauberlandeplatz ab.

Quelle: EPA/POOL UK AND IRELAND OUT

Windsor. Normalerweise sind Barack Obamas Leibwächter kompromisslos streng, wenn es um die Sicherheit geht: Dass sich der US-Präsident in ungepanzerten Autos von nicht-professionellen Fahrern durch die Gegend fahren lässt, geht eigentlich gar nicht.

Aber am Freitag machten sie eine Ausnahme: Der 94 Jahre alte Prinz Philip, Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., saß am Steuer des Wagens, der Obama vom Hubschrauberlandeplatz abholte und zu Schloss Windsor fuhr. Für den Gast aus Washington war dies eine besondere Form der Ehrbezeugung. Der Präsident und der Prinz nahmen auf den Vordersitzen des Range Rover Platz, die Queen und First Lady Michelle Obama saßen hinten.

Ein Fotoalbum für die Queen

Auf ihrem Großbritannien-Besuch hatten sich die Obamas mit den Royals zum Mittagessen auf Schloss Windsor verabredet. Als Gastgeschenk aus dem Weißen Haus brachten sie ein Fotoalbum mit Bildern mit, welche die Begegnungen der inzwischen 90-jährigen Monarchin mit den US-Präsidenten der vergangenen Jahrzehnte dokumentieren.

Vor seinem Besuch hatte Obama eine wichtige Botschaft seiner Visite verkündet: Er rief die Briten auf, beim Referendum im Juni für den Verbleib in der EU zu votieren. "Lassen Sie mich das als Ihr Freund sagen, die EU macht Großbritannien noch bedeutender", überschrieb Obama einen Gastbeitrag in der britischen Zeitung "The Daily Telegraph".

Obama bleibt bis Sonntag in London und fliegt dann nach Hannover, wo er Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft.

dpa/wer

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