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Panorama Manager nach Umweltdesaster freigesprochen
Nachrichten Panorama Manager nach Umweltdesaster freigesprochen
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21:23 28.01.2016
Rotschlamm-Katastrophe im ungarischen Kolontar (Archiv). Quelle: Sandor H. Szabo/dpa
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Veszprem

Das zuständige Gericht in der westungarischen Stadt Veszprem sah in seinem Urteilsspruch vom Donnerstag die Schuld der 15 angeklagten Manager nicht als erwiesen an. Die Staatsanwaltschaft hatte Gefängnisstrafen beantragt. Im Oktober 2010 war aus einem geborstenen Speicherbecken der Aluminiumfabrik MAL eine laugen- und schwermetallhaltige Brühe ausgetreten, die Kolontar und zwei weitere Ortschaften überschwemmte. Dieser sogenannte Rotschlamm fällt bei der Aluminium-Herstellung an.

Urteile noch nicht rechtskräftig

Bei der Katastrophe kamen zehn Menschen ums Leben, 200 weitere erlitten Verletzungen, darunter schwere Verätzungen. Mehr als 300 Häuser wurden zerstört, 800 Hektar Ackerland und mehrere Gewässer verseucht. Die Regierung musste um die 80 Millionen Euro für den Wiederaufbau und für die Säuberung des verseuchten Geländes aufwenden.

Der Gerichtsprozess in Veszprem sollte die strafrechtliche Verantwortung der damaligen MAL-Manager für die Katastrophe klären. Die Urteile sind allerdings noch nicht rechtskräftig.

dpa

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