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Gestank? Mann muss Flugzeug verlassen

Passagier erstattet Anzeige Gestank? Mann muss Flugzeug verlassen

Mit der Begründung, dass er schlecht rieche, ist ein französischer Passagier in Paris aus einer Maschine der US-Fluggesellschaft American Airlines geworfen worden. Der 27-Jährige erstattete deswegen Anzeige wegen "Diskriminierung", wie informierte Kreise am Dienstag bestätigten.

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Ein französischer Passagier durfte nicht mitfliegen - angeblich wegen seines Körpergeruchs.

Quelle: dpa

Paris. Die Polizei untersuchte, "ob die Fluggesellschaft sich der Diskriminierung schuldig" gemacht habe, hieß es. Auf den ersten Blick habe der Passagier "nicht besonders nachlässig oder alkoholisiert gewirkt, wie es manchmal der Fall sein kann". Der Franzose algerischer Abstammung hatte am Sonntag vom Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle aus mit der American-Airlines-Maschine in die US-Großstadt Dallas fliegen wollen.

Als er vor dem Start auf die Bordtoilette gehen wollte, wurde er von einem Flugbegleiter aufgefordert, die Maschine zu verlassen, weil er schlecht rieche. Die Szene hielt der 27-Jährige mit einer Kamera fest, die Nachrichtenagentur AFP konnte das Video sehen. "Die Mannschaft und die Passagiere haben sich über deinen Geruch beschwert", wird dem jungen Mann erklärt. "Du bist bei einer US-Fluggesellschaft, das ist US-Territorium, der Pilot hat das Recht, dich zurückzuweisen. Du wirst heute nicht fliegen." Dem 27-Jährigen wurde zudem geraten "zu duschen".

Weil der Franzose die Maschine nicht verlassen wollte, rief die Bordbesatzung schließlich die Polizei. Die Beamten wollten den jungen Mann aber nicht aus dem Flugzeug abführen, weil er in ihren Augen kein Sicherheitsproblem darstellte. Sie überzeugten ihn schließlich das Flugzeug zu verlassen, um Anzeige erstatten zu können. Für den Passagier war der Vorwurf des schlechten Geruchs nur ein "Vorwand", ihn aus der Maschine zu werfen. "Ich hatte mich im Duty-Free-Laden mit Dior-Parfüm eingesprüht", sagte er. American Airlines sprach auf Nachfrage von einem "Problem mit dem Visum", wollte sich aber nicht weiter zu den Vorwürfen äußern.

afp

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