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Mark Zuckerberg braucht eine Computer-Nanny

Hilfe bei der Kinderbetreuung Mark Zuckerberg braucht eine Computer-Nanny

Ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit der Erziehung seiner Tochter Max überfordert? Der 31-Jährige arbeitet an einem digitalen Assistenten, der ihn unter anderem bei der Betreuung seines Kindes unterstützen soll.

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, seine Frau Priscilla Chan und Töchterchen Max wünschen auf Facebook ein glückliches, gesundes und produktives Jahr.

Quelle: Facebook/Mark Zuckerberg

Menlo Park. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sein Zuhause mit Hilfe künstlicher Intelligenz steuern. Er habe sich für dieses Jahr vorgenommen, einen digitalen Assistenten zu programmieren, schrieb der 31-Jährige in einem Facebook-Eintrag am späten Sonntag. Er denke an etwas ähnliches wie den Computer Jarvis von "Iron Man" Tony Stark, der in den Filmen immer zu Diensten war.

Er wolle dem System zunächst beibringen, Sprache zu verstehen, um so Musik, Beleuchtung oder Temperatur steuern zu können, erklärte Zuckerberg. "Ich werde ihm beibringen, Freunde nach einem Blick auf ihre Gesichter hereinzulassen, wenn sie an der Tür klingeln." Der Computer solle ihm auch Bescheid geben, wenn er im Zimmer seiner neugeborenen Tochter Max vorbeischauen sollte, schrieb der Facebook-Gründer. Für die Arbeit solle der Assistent Daten dreidimensional in virtueller Realität aufbereiten. Jarvis konnte in den "Iron Man"-Filmen zum Beispiel technische Bauanleitungen als Hologramm in den Raum projizieren.

Gute Vorsätze für 2016

Zuckerberg setzt sich für jedes Jahr ein persönliches Ziel. Zuvor ging es darum, Chinesisch zu lernen, zwei Bücher pro Monat zu lesen, jeden Tag einen neuen Menschen kennenzulernen und nur Fleisch von Tieren zu essen, die er selber getötet hat.

Facebook arbeitet bereits mit Hochdruck an selbstlernenden Computern, die zum Beispiel den Nachrichtenstrom der Mitglieder organisieren oder im Kurzmitteilungsdienst Messenger für sie kleine Aufträge wie Restaurant-Reservierungen erledigen sollen. Zuckerberg machte aber deutlich, dass es bei dem Computer-Butler um sein privates Programmier-Projekt gehe.

Bill Gates warnt vor künstlicher Intelligenz

Die Warnungen, schlaue Maschinen könnten für Menschen gefährlich werden, wies Zuckerberg als "weit hergeholt" ab. "Ich denke, wir können künstliche Intelligenz entwickeln, damit sie für uns arbeitet und uns hilft", schrieb er. Krankheiten oder Gewalt seien eine viel größere Gefahr. Unter anderem Microsoft-Gründer Bill Gates und der Physiker Stephen Hawking hatten zu Vorsicht bei der Entwicklung des Maschinen-Intellekts aufgerufen.

Zuckerberg: "Werdet Nerds"

Unter das Posting schrieb eine Frau, sie sage ihren Enkeltöchtern immer, sie sollten mit dem Computer-Experten der Schule ausgehen – er könne schließlich der nächste Mark Zuckerberg werden. Darauf erwiderte der Multimilliardär am Sonntag (Ortszeit): "Noch besser wäre es, sie zu ermutigen, selbst der Nerd ihrer Schule zu sein, damit sie der nächste erfolgreiche Erfinder sein können!" Sein Kommentar bekam binnen Stunden mehr als 15.000 "Likes". Der Facebook-Gründer findet, dass junge Frauen ermuntert werden sollten, Nerds zu sein.

dpa

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