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Facebook-Chef spendet 99 Prozent seiner Aktien

Mark Zuckerberg ist Vater geworden Facebook-Chef spendet 99 Prozent seiner Aktien

Mark Zuckerbergs Frau Priscilla Chan hat eine Tochter zur Welt gebracht. Der Facebook-Chef kündigte daraufhin an, dass er fast sein gesamtes Vermögen spenden will.

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Mark Zuckerberg veröffentlichte dieses Bild von sich, seiner Frau Priscilla Chan und ihrer Tochter Max.

Quelle: Mark Zuckerberg/afp

Menlo Park/Hannover. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist Vater geworden. Der 31-Jährige und seine Ehefrau Priscilla Chan teilten am Dienstag mit, dass ihre Tochter Max zur Welt gekommen sei. "Priscilla und ich sind sehr glücklich", schrieb Zuckerberg. Dazu stellte er ein Foto online. Es zeigt ihn, seine Frau und ihr Kind.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan sind Eltern geworden. Bei Facebook heißen Prominente die kleine Max willkommen.

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Ein Brief an ihre Tochter

Zuckerberg und Chan veröffentlichten außerdem einen langen Brief auf Facebook, er ist an ihre Tochter adressiert. "Wie alle Eltern wollen wir, dass Du in einer besseren Welt aufwächst als es unsere heute ist", schrieben der Facebook-Chef und seine Frau. Deshalb würden sie fast ihr gesamtes Vermögen von aktuell rund 45 Milliarden Dollar dafür einsetzen wollen, eine bessere Welt für die nächste Generation zu schaffen.

Dafür wollen Zuckerberg und Chan im Laufe ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile verkaufen und mit den Einnahmen die "Chan Zuckerberg Initiative" aufbauen. Deren Arbeit soll sich auf die Themen Bildung, Kampf gegen Krankheiten und die Verbindung der Menschen konzentrieren.

Facebook stellte in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC klar, dass Zuckerberg in den kommenden drei Jahren Aktien im Wert von jeweils maximal einer Milliarde Dollar abstoßen werde. Der 31-Jährige behielt beim Börsengang dank seines Aktienanteils in Papieren mit mehr Stimmrechten die Kontrolle über Facebook.

Zuckerberg ist nicht der erste Milliardär, der sein Vermögen spenden will. Mehrere reiche US-Amerikaner wie Investoren-Legende Warren Buffet oder Microsoft-Mitgründer Bill Gates hatten in den vergangenen Jahren zugesagt, den Großteil ihres Geldes zu verschenken.

Zuckerberg will Auszeit nehmen

Auch Zuckerberg und Chan fielen schon in den vergangenen Jahren als großzügige Spender auf. Erst im Oktober hatten sie eine kostenlose Privatschule für Kinder aus armen Verhältnissen in der Nähe ihres Wohnorts in Kalifornien gegründet. Die Schule in East Palo Alto, einem für Armut und soziale Spannungen bekannten Stadtteil, soll bei voller Kapazität rund 700 Kinder aufnehmen.

Zuckerberg hatte die Schwangerschaft im Sommer bekanntgegeben und dabei auch enthüllt, dass seine Frau in den vergangenen Jahren drei Fehlgeburten gehabt habe. Er will nach der Geburt eine Auszeit von zwei Monaten nehmen – keine Selbstverständlichkeit in der Leistungsgesellschaft des Silicon Valley.

wer/dpa/afp

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