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Opossum aus Leipziger Zoo

Marktforscher attestieren schielender Heidi Chancen als Werbestar


Für Augenoptiker, Navigationsgeräte oder Waschmaschinen ist das schielende Opossum Heidi ein prima Werbegesicht - das meinen zumindest Marktforscher. Auch für Kontaktbörsen könnte das Gesicht der Beutelratte interessant sein, getreu dem Motto: „Es zählen nur die inneren Werte.“
Das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo.

Das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo.

© dpa

Das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo hat nach Meinung von Experten das Zeug zum Werbestar. Marktforscher attestieren Heidi große Chancen als Werbegesicht, wie das Branchenmagazin „Werben & Verkaufen“ berichtet. Die Beutelratte könnte demnach etwa für Navigationsgeräte oder auch Waschmaschinen passen. Selbst Kontaktbörsen könnten auf Heidi zurückgreifen, nach dem Motto „es zählen nur die inneren Werte“.

Offensichtlich sei der Produktnutzen bei Augenoptikern. Das hat die Branche auch schon erkannt. Ein Unternehmen aus Oldenburg (Niedersachsen) hat für zwei Jahre eine Patenschaft für den tierischen Star übernommen und spendet pro Jahr 150 Euro für die Haltung des Tieres. Der Zoo Leipzig hat sich zwar umfangreiche Rechte sichern lassen, will sich aber zumindest vorerst nicht an einer aktiven Vermarktung des possierlichen Opossums beteiligen.

Die Beutelratte, die zusammen mit zwei Artgenossen aus Dänemark nach Leipzig kam, ist momentan noch gar nicht zu sehen. Heidi befindet sich in Quarantäne. Sie soll ab Juli mit 40 weiteren Tierarten die neue Riesentropenhalle Gondwanaland im Leipziger Zoo bevölkern. Dennoch ist Heidi mittlerweile ein Medienliebling mit eigener Facebook-Seite und einem eigenen Lied. Die Kösener Spielzeugmanufaktur will Heidi in Plüsch auf den Markt bringen.

dpa

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