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350.000 Unterschriften für neuen Loveparade-Prozess

Mutter kämpft mit Online-Petition 350.000 Unterschriften für neuen Loveparade-Prozess

Vor knapp sechs Jahren verlor Gabi Müller bei der Katastrophe in Duisburg ihren 25-jährigen Sohn. Sie fühlt sich von der Politik und der Justiz allein gelassen. Per Online-Petition bittet sie die Richter, doch noch ein Strafverfahren zu eröffnen. Mehr als 350.000 Menschen unterstützen sie.

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Trauer an einem Symbol für die Loveparade in Duisburg: Am 24. Juli 2010 starben an dieser Treppe 21 Menschen.

Quelle: dpa

Duisburg/Düsseldorf. Sechs Jahre nach der Loveparade-Katastrophe setzen sich mehr als 350.000 Unterzeichner einer Online-Petition für einen Strafprozess ein. Am Montag wollen die Hinterbliebenen die lange Unterschriftenliste mit der Forderung nach juristischer Aufklärung an das Oberlandesgericht in Düsseldorf übergeben, wie Anwalt Julius Reiter am Dienstag mitteilte. Seine Kanzlei vertritt eine Reihe von Angehörigen und Opfern.

Es sollte eine ausgelassene Party werden, doch sie endete in einer Tragödie: Die Loveparade 2010 in Duisburg.

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Gabi Müller, die Initiatorin der Petition, hatte bei dem Unglück mit 21 Toten und mehr als 600 Verletzten ihren Sohn verloren. In dem Aufruf appelliert sie an die Richter, doch noch ein Strafverfahren zu eröffnen. Das Landgericht Duisburg hatte im April die Anklage gegen zehn Beschuldigte wegen zahlreicher Mängel nicht zur Hauptverhandlung zugelassen.

dpa/RND/zys

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