Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Mehr als 70.000 Fans feiern beim „Hurricane“ in Scheeßel

Musikfestival Mehr als 70.000 Fans feiern beim „Hurricane“ in Scheeßel

Drei Tage lang haben mehr als 70.000 Musikfans ausgelassen auf dem „Hurricane“ in Scheeßel gefeiert. Nasses und ungemütliches Wetter dämpfte am letzten Tag jedoch die Stimmung der Festivalgänger etwas. Viele reisten früher ab, der Großteil aber harrte unbeirrt vor den Bühnen aus.

Voriger Artikel
18-Jähriger legt nach Großbrand Geständnis ab
Nächster Artikel
Bankräuber sprengen Geldautomaten in die Luft

Mit nassem Wetter ist das „Hurricane“ am Sonntag in den Endspurt gegangen.

Quelle: dpa

Scheeßel. „Zum „Hurricane“ gehört Regen halt dazu“, sagte Besucherin Carina Gärtner. „Wir bleiben bis zum Ende.“

Mit Regenjacken und Gummistiefeln schützten sich die Feierwütigen gegen den Dauerregen, der das fast 1,4 Quadratkilometer große Gelände in eine Matschpiste verwandelte. Einige bastelten aus Müllsäcken regendichte Outfits oder stellten sich an den vielen Getränkeständen unter. Viele nahmen das Sauwetter mit Humor: Sie klebten sich Trostpflaster ins Gesicht.

Mit nassem und ungemütlichem Wetter ist das „Hurricane“ am Sonntag in den Endspurt gegangen: Die Festivalbesucher harrten wegen des Dauerregens noch am Mittag in ihren Zelten aus. Vor den Bühnen war zunächst wenig los.

Zur Bildergalerie

Fast 80 Bands aus der Rock-, Pop- und Electro-Szene standen seit Freitag auf dem 15. „Hurricane“ auf vier Bühnen. Am Sonntagabend sollte Norddeutschlands größtes Festival im Kreis Rotenburg mit dem Konzert der US-Band Foo Fighters zu Ende gehen.

Arcade Fire, Suede, Glasvegas, Incubus - fast 80 Bands treten in diesem Jahr auf dem „Hurricane“-Festival in Scheeßel auf und spielen über das Wochenende vor etwa 73.000 Besuchern.

Zur Bildergalerie

Am Samstag hatten bereits Rockgrößen wie Incubus, My Chemical Romance und Kaiser Chiefs die Festivalbesucher bis in die späte Nacht zum Tanzen gebracht. Großen Andrang gab es wie erwartet bei Frittenbude. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter das Konzert der Electro-Gruppe wegen des Gedränges vor der vollen Zeltbühne abbrechen müssen. Diesmal klappten sie die Wände des Zelts hoch, so dass die Musik auch außerhalb zu hören war.

Heftige Schauer und Windböen haben am Samstag die Stimmung auf dem „Hurricane“ in Scheeßel nicht trüben können. Einige Festivalgänger nutzten die Regenpause, um etwas Schlaf in ihrem Zelt nachzuholen. Andere trotzten tapfer den Güssen.

Zur Bildergalerie

Fast 400 Polizisten sorgten während der drei Festivaltage für Sicherheit auf dem Gelände. Außer drei angezündeten Dixi-Klos und einigen aus Zelten gestohlenen Wertsachen gab es kaum Zwischenfälle. „Was wir gut in den Griff bekommen haben, sind die Taschendiebstähle“, sagte Polizeisprecher Detlev Kaldinski. In zwölf Fällen mussten die Fahnder Langfinger stellen, im vergangenen Jahr war es noch mehr als 80.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Scheeßel
Foto: Die Veranstalter erwarten über das Wochenende rund 73.000 Besucher.

Heftige Schauer und Windböen haben am Samstag die Stimmung auf dem „Hurricane“ in Scheeßel nicht trüben können. Einige Festivalgänger nutzten die Regenpause, um etwas Schlaf in ihrem Zelt nachzuholen. Andere trotzten tapfer den Güssen. „Da muss man ausharren“, sagte Besucherin Caroline Baufeld.

mehr
Mehr aus Panorama
Die aufgehende Sonne hinter der Siegesgöttin Victoria auf der Waterloosäule in Hannover.
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.