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Dutzende Verletzte nach Blitzeinschlag bei "Rock am Ring"

Musikfestival Dutzende Verletzte nach Blitzeinschlag bei "Rock am Ring"

Auf dem Gelände des Musikfestivals "Rock am Ring" in der Eifel ist der Blitz eingeschlagen. Dutzende Menschen wurden verletzt, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Zu dem Festival kommen rund 90.000 Fans.

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Ein heranziehendes Gewitter führt am Freitagabend beim Festival "Rock am Ring" zur Unterbrechung des Musikprogramms.

Quelle: Thomas Frey/dpa

Mendig. Nach dem Blitzeinschlag beim Musikfestival "Rock am Ring" in der Osteifel hat die Polizei die Zahl der Verletzten von 42 auf 51 korrigiert. Am Sonnabendnachmittag war sogar von bis zu 82 Verletzten die Rede. "15 sind schwer verletzt worden. Zwei davon wurden erfolgreich reanimiert", sagte ein Polizeisprecher.

Die Live-Auftritte waren etwa eineinhalb Stunden lang unterbrochen. Rund 90 000 Fans harrten auf dem Flugplatz Mendig in Rheinland-Pfalz aus. Starkregen zerstörte viele Zelte. Im vergangenen Jahr hatte das Wetter ebenfalls üble Folgen - nach Blitzeinschlägen wurden bei "Rock am Ring" 33 Menschen verletzt.

Ein Polizeihubschrauber kreiste über den völlig verschlammten Wiesen. Vor und nach der Unterbrechung am Freitag tanzten sich die Fans in Gummistiefeln, kurzen Hosen und Regenjacken durch tiefe Pfützen in gute Stimmung. Es war ein Wechselspiel: Zu Beginn des Spektakels goss es in Strömen, dann schien die Sonne, bis es plötzlich blitzte und donnerte - und wieder aufklarte.

Ein Gewitter hatte sich am Freitagabend direkt über das Festivalgelände im rheinland-pfälzischen Mendig geschoben. Mehrere Menschen seien verletzt worden, einige davon schwer.

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Das Wetter-Tief über Deutschland zieht auch am Sonnabend voraussichtlicht nicht ab: Vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD)mit heftigen Gewittern. Auch Nebel mit Sichtweiten von unter 150 Metern sei möglich. Örtlich könne mit 25 bis 40 Litern Regen pro Quadratmeter gerechnet werden, sagte ein DWD-Mann am frühen Sonnabendmorgen. Wo genau die Unwetter auftreten, lasse sich zunächst nicht sagen. Es sei aber zum Beispiel möglich, dass erneut Starkregen über den Hochwassergebieten niedergeht. Auch die Musikfestivals "Rock am Ring" in Rheinland-Pfalz und "Rock im Park" in Nürnberg müssten sich auf Unwetter einstellen. 

"Rock am Ring" auf dem Flugplatz Mendig und das parallel stattfindende Festival "Rock im Park" auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg präsentiert mehr als 80 Bands mit einem breiten Stilmix auf mehreren Bühnen. Zu den Höhepunkten zählen die US-Rocker Red Hot Chili Peppers und die Heavy-Metal-Legende Black Sabbath. Mit dabei sind auch die kanadische Alternative-Rocker Billy Talent und die US-Band Korn.

dpa

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