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Panorama Messi macht afghanischen Jungen glücklich
Nachrichten Panorama Messi macht afghanischen Jungen glücklich
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16:28 25.02.2016
Der kleine Murtasa aus Afghanistan spielte bisher mit einer blau-weiß gestreiften Plastiktüte. Jetzt bekam er ein eigenes Trikot signiert von seinem Idol. Quelle: UNICEF Afghanistan/Twitter
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Kabul

Ein Treffen mit seinem Idol bekommt der kleine afghanische Messi-Fan Murtasa wohl nicht, aber signierte Trikots des Starfußballers hat er schon. Eines ist vom argentinischen Nationalteam und eines vom FC Barcelona. "Heute Morgen durfte Murtasa sie im Unicef-Büro in Kabul abholen", sagte sein Vater Mohammad Arif Ahmadi der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Ein von der Kinderrechtsorganisation veröffentlichtes Foto zeigt den Fünfjährigen in einem neuem Trikot, wie er strahlend die Arme hochreißt. Auch einen signierten Fußball bekam Murtasa. Die Trikots seien mit "Con mucho cariño, Leo" signiert gewesen (mit viel Liebe, Leo) und der Fußball mit "Leo", sagte die Sprecherin von Unicef Afghanistan, Denise Shepherd-Johnson. "Er hat beide Trikots gleich anprobiert und im Garten Fußball gespielt."

Lionel Messi ist seit 2010 ein Botschafter der Kinderrechtsorganisation. Als die Bilder von Murtasa im Internet auftauchten, habe er Kontakt aufgenommen. Laut einem Facebook-Eintrag der Organisation sagte Murtasa: "Ich liebe Messi, und mein Hemd sagt, dass Messi mich liebt."

Das Ende der blau-weiß gestreiften Plastiktüte

Ende Januar waren Bilder des kleinen Fußballfans im Internet aufgetaucht, auf denen zu sehen war, wie er in einem aus einer blau-weiß gestreiften Plastiktüte gebastelten Argentinien-Trikot in einer kargen Winterlandschaft begeistert Fußball spielte. "Messi" und dessen Rückennummer "10" stand mit schwarzem Kugelschreiber vorne und hinten drauf gekritzelt. Die Henkel der Tüte waren zu Trägern zusammengeknotet.

Innerhalb kürzester Zeit hatte Murtasa das Herz von vieler Internetnutzern und Fans erobert. Sie alle hofften, dass Murtasa Messi treffen würde. "Murtasa ist total glücklich", sagte sein Vater. Von einem Treffen mit dem Fußballer hätten sie aber nichts gehört. Ein Sprecher der afghanischen Fußballföderation (AFF) sagte, man warte noch immer auf eine E-Mail der UEFA. Der AFF hatte sich darum bemüht, dem Jungen sein Treffen zu organisieren.

dpa

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