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Madonna schockt mit Bondage-Look

"Met Ball" in New York Madonna schockt mit Bondage-Look

"Mode im Zeitalter der Technologie" – so lautet das diesjährige Motto der Met Gala in New York. Viele Promis nahmen sich das für die "Party des Jahres" zu Herzen und kleideten sich entsprechend futuristisch. Manch ein Kostüm sorgt dabei für Aufsehen. Vorneweg: Pop-Queen Madonna.

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Sorgte mit ihrem Outfit für Aufsehen auf dem Met Ball: Madonna.

Quelle: dpa

New York. Die Pop-Diva Beyoncé schritt wie immer als letzte über den roten Teppich, Kim Kardashian und Kanye West funkelten in silbernen Pailletten-Outfits, Katy Perry und Orlando Bloom schürten Beziehungsgerüchte mit passenden Tamagotchis: Zum New Yorker "Met Ball" haben sich die Stars am Montagabend (Ortszeit) ein schillerndes Schaulaufen geliefert.

In ausgefallenen Roben mit Federn, Pailletten, Stickereien, Tüll und Glitzer schritten Stars wie Lady Gaga, Madonna, Blake Lively und Taylor Swift über den buntgemusterten Teppich auf den Stufen des Metropolitan Museums.

Beyonce, Taylor Swift, die unvermeindliche Kim Kardashian aber auch Lady Gaga, Madonna und Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton: In New York haben sich zahlreiche Stars bei der Mode-Aussstellung "Met Ball" modisch in Szene gesetzt. Wir zeigen die schönsten Bilder.

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Das bodenlange hellblaue Kleid von Schauspielerin Claire Danes leuchtete sogar im Dunkeln. Für Diskussionen sorgte das Outfit von Madonna. Die Pop-Queen kam im schwarzen Bondage-Look mit abgeklebten Brustwarzen und offenbarte ihre Pobacken. Die alljährliche Spendengala für das Kostüm-Institut des Museums gilt als "Party des Jahres".

Der Andrang von Stars und Medien ist riesengroß und beim jedes Jahr von "Vogue"-Chefin Anna Wintour eröffneten Einlaufen kommt es zu vielen denkwürdigen Begegnungen. Da winkt Kosmetik-Mogul Ronald Lauder das Model Kendall Jenner während eines Interviews mit der "New York Times" heran und drückt ihr ein Küsschen auf die Wange.

Cindy Crawford kommt als Disco-Kugel

Jenners Mutter Kris trifft derweil auf Willow Smith, Tochter von Schauspieler Will Smith, die ihr zuhaucht: "Ich finde dich so großartig!" Mittendrin dreht sich Model Cindy Crawford im silbernen Glitzeroutfit im Kreis. "Ich bin eine Disco-Kugel!" 

Taylor Swift witzelt mit dem schwergewichtigen Modekritiker André Leon Talley, der auf einer Art Thron am oberen Ende der Stufen sitzt und seine Lieblings-Promis interviewt. "So schön dich zu sehen", flötet er Kylie Jenner an. "Was, das ist dein erster Met Ball? Unglaublich!"

Der Schauspielerin Zendaya im hautengen Goldkleid wirft er ein "Wann hast du das letzte Mal gegessen?" entgegen, um kurz danach Sarah Jessica Parker in Korsett, Hose und Mantel anzusäuseln: "18. Jahrhundert? Ich verstehe es. Ich liebe es."

Neun Seiten lange Gästeliste - voller Promis

Auszeichnungen oder Ehrungen gibt es beim "Met Ball" keine, das Ganze ist eine reine Benefiz-Veranstaltung für das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums, die dessen komplette Jahresbudget zusammenträgt.

Rund 600 Gäste feiern und dinieren zwischen den Ausstellungsstücken des Museums - diesmal Spargel mit Kaviar als Vorspeise, Lamm und Barsch als Hauptspeise und Apfelsorbet mit Rhabarbersoße zum Nachtisch. Die Gästeliste geht kleingedruckt über neun Din-A4-Seiten.

"Manus x Machina" heißt die Ausstellung, die die Stars mit dem "Met Ball" in diesem Jahr eröffnen. Sie handelt vom Unterschied zwischen handgemachter und mit Computer und Maschinen hergestellter Mode - und das Motto haben viele Stars auch versucht, in ihren Outfits umzusetzen, futuristisch oder altertümlich.

Mann trägt Glitzerjackett

Designerin Diane von Furstenberg trägt Schmetterlinge im Haar, Schauspielerin Jennifer Hudson eine weiße Tüllschleppe, viele Männer Glitzerjacketts. "Ich kenne mich technologisch eigentlich gar nicht aus", sagt Schauspielerin Uma Thurman im tief ausgeschnittenen cremefarbenen Kleid. "Ich weiß noch nicht mal, wo die Return-Taste ist. Nur die Taste zum verschicken von E-Mails kenne ich."

Schon am Vortag habe sie mit den Vorbereitungen für die Party begonnen, gesteht Sängerin Katy Perry, während Kollegin Beyoncé ihren Aufwand herunterspielt. "Diesmal war es viel einfacher als letztes Jahr, in das Kleid hineinzukommen."

Aber auch wieder raus? "Dafür brauche ich wahrscheinlich einen Roboter", witzelt Schauspielerin Naomi Watts und auch Model Miranda Kerr denkt schon an den Tag nach dem Ball: "Da nehme ich erstmal ein langes Schaumbad."

dpa

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