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Panorama Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern
Nachrichten Panorama Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern
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08:09 08.06.2016
Die Unwetter-Gefahr ist deutschlandweit nicht gebannt. Quelle: dpa/Montage
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Berlin

Die Unwetter-Gefahr ist deutschlandweit nicht gebannt. Meteorologen warnen am Mittwoch vor neuem heftigen Starkregen und Hagel. Nachdem offenbar ein Tornado am Dienstag über Hamburg hinweggefegt war, und dort schwere Schäden hinterließ, verlagert sich die Gewitter-Gefahr nun mehr nach Süden. Besonders Baden-Württemberg, Saarland und der westliche Landesteil Bayerns müssten sich auf erneuten Starkregen einstellen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwochmorgen. Lokal seien wieder starke Niederschläge von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit möglich - laut DWD an manchen Orten ein vergleichbarer Wert zu den vergangenen Tagen.

Zwischen Dienstagabend und der Nacht zum Mittwoch setzte das Unwetter unterschiedlichen Regionen zu.

Tornado wütet über Hamburg

Besonders betroffen war Hamburg, wo laut DWD wahrscheinlich ein Tornado eine Schneise der Verwüstung im östlichen Stadtteil hinterlassen hat. Zahlreiche Bäume kippten um, Dächer wurden abgedeckt.

Das totale Ausmaß der Zerstörung glauben die Helfer in der Dunkelheit noch gar nicht entdeckt zu haben: Erst am Mittwoch würde mit Fortsetzung der Aufräumarbeiten die ganze Zerstörung sichtbar, sagte ein Feuerwehr-Sprecher.

Umgeknickte Bäume, abgedeckte Dächer: Ein schweres Unwetter hat am Dienstag über dem Osten Hamburgs gewütet. Die Feuerwehr rückte zu Hunderten Einsätzen aus. Sogar von einem möglichen Tornado war die Rede.

Auch über Niedersachsen zog am Dienstag eine Unwettefront hinweg. Die Kleinstadt Damme im Kreis Vechta stand zeitweise fast vollständig unter Wasser.

Baden-Württemberg kämpft mit Regenmassen

Auch Baden-Württemberg hatte große Regenmassen in der Nacht zu bewältigen. Schwerer betroffen war dem Wetteramt Stuttgart zufolge der badische Landesteil mit mehreren Überschwemmungen. Starkregen konzentrierte sich auf die Region zwischen dem Nord-Schwarzwald und Zollernalb sowie auf die Ostalb. Überflutete Straßen und zahlreiche vollgelaufene Keller gab es auch nahe Karlsruhe.

"Land unter" in Nordrhein-Westfalen

"Land unter" hieß es am Dienstag auch in Nordrhein-Westfalen: Betroffen waren vor allem das Ruhrgebiet und das Münsterland. Vielerorts konnte die Kanalisation den Wassermassen nicht standhalten, Keller liefen voll. In Münster standen teils Autos bis zur Motorhaube im Wasser, Tiefgaragen füllten sich mit Wassermassen. In der Nacht beruhigte sich die Lage. Nach tagelangem Regen und Gewitter soll sich die Situation in NRW weiter entspannen.

dpa/RND/are

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