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Das sind die beliebtesten Vornamen 2015

Kurz ist weiter Trend Das sind die beliebtesten Vornamen 2015

Die meisten Mädchen sind im Jahr 2015 Mia genannt worden, bei den Jungen war Ben der beliebteste erste Vorname. Beide Namen waren schon in den vergangenen Jahren weit vorne in der Rangliste.

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Auf zwei Babyarmbändern stehen die beliebtesten Namen 2015: Mia und Ben.

Quelle: dpa

Hannover. Auf den zweiten Plätzen stehen die Namen Emma und Jonas, dahinter folgen Hannah und Leon. Auf den vorderen Plätzen hat sich in den vergangenen Jahren wenig verändert. Mia war nur 2014 von Emma auf Platz zwei verdrängt worden. In Niedersachsen ist Emma noch immer beliebter als Mia. Bei den Jungen steht hier Finn auf Platz zwei vor Jonas. Insgesamt zeigt sich, dass der Trend zu kurzen Namen auch 2015 weiter besteht. Als Zweitnamen sind Sophie und Alexander besonders beliebt. Bei den Mädchen liegen die Namen Marie und Maria auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Jungs sind es die Zweitnamen Luka und Elias.

Erhebung der Daten aus 512 Quellen

Die Daten basieren auf 183.396 Geburtsmeldungen aus 512 Standesämtern, Geburtskliniken und Geburtshäusern. Damit werden etwa 26 Prozent aller bundesweit geborenen Babys erfasst. In Deutschland gibt es keine amtliche Erhebung der Vornamenstatistik. Der Ahrensburger Knud Bielefeld erhebt jährlich die Daten als sein Hobby. 

2015 war "Emma" der beliebteste Mädchen-Vorname in Niedersachsen und "Ben" der beliebteste Jungen-Vorname. Aber auch andere Namen wurden oft genommen. Wir zeigen die beliebtsten Vornamen 2015 in Niedersachsen. Grundlage sind Geburtsmeldungen aus 52 Städten des Bundeslandes. Die Auswertung machte der Vornamen-Forscher Knud Bielefeld.

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Seit 1977 veröffentlicht auch die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) die beliebtesten Vornamen des Jahres. Diese Rangliste, in der etwa 90 Prozent aller Geburten berücksichtigt werden, erscheint jeweils im Frühjahr. Für das Jahr 2014 standen dort die Namen Sophie und Maximilian ganz oben auf der Liste. Anders als in Bielefelds Auswertung – dort standen diese Namen und den Plätzen vier und elf. Der Hobbyanalyst erklärt den Unterschied mit seiner Unterteilung nach Erst- und Zweitnamen, die bei der GfdS gleichwertig in die Statistik einfließen.

Es werden wieder mehr Kinder geboren

In Deutschland wuden im Jahr 2014 laut Statistischem Bundesamt 714.927 Kinder geboren. Pro Frau waren das im Durchschnitt 1,47 Kinder. Seit der Wiedervereinigung ist das der höchste bisher gemessene Wert. Das Alter der Mütter lag im Durschnitt bei 29,5 Jahren.

eva

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