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Explosion

Mindestens 31 Tote bei Grubenunglück in China


Die Zahl der Toten durch ein Grubenunglück im Nordosten Chinas ist auf mindestens 31 gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt. Wie der chinesische Sender CCTV berichtete, ereignete sich in dem Kohle-Bergwerk in der Provinz Heilongjiang in der Nacht zum Sonnabend gegen 2.30 Uhr Ortszeit eine Explosion.

528 Bergarbeiter waren demnach unter Tage im Einsatz. Die meisten Bergarbeiter konnten sich CCTV zufolge in Sicherheit bringen, 82 waren aber am frühen Nachmittag weiter in der Grube eingeschlossen.

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, reiste Vize-Regierungschef Zhang Dejiang an den Unglückort nahe der Stadt Hegang, um den Einsatz der Rettungskräfte zu koordinieren. Das Bergwerk gehört zum Konzern Heilongjiang Longmay Mining, der nach eigenen Angaben das bedeutendste Unternehmen der Branche im Nordosten der Volksrepublik ist. Pro Jahr werden hier rund 1,45 Millionen Tonnen Kohle gefördert.

Die Kohle-Bergwerke Chinas gelten als die gefährlichsten der Welt. Vor allem die kleineren Zechen halten sich aus Kostengründen oftmals nicht an die Sicherheitsvorschriften. Offiziellen Angaben zufolge kamen in China allein im vergangenen Jahr mehr als 3200 Arbeiter bei Grubenunglücken ums Leben, die Dunkelziffer dürfte allerdings wesentlich höher liegen.

Seit einigen Jahren versuchen die chinesischen Behörden, die Bergwerke zu modernisieren und vor allem das Entweichen von Methan-Gas unter Kontrolle zu bringen. Auch gibt es eine Regierungskampagne zur Schließung kleinerer, oft illegal betriebener Bergwerke, in denen sich die meisten Grubenunglücke ereignen.

AFP

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