Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Mindestens vier Tote bei Tornados in den USA
Nachrichten Panorama Mindestens vier Tote bei Tornados in den USA
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:24 02.06.2011
Vier Menschen sterben nach Tornados in den USA. Mindestens zwei gefährliche Wirbelstürme wüteten am Mittwochabend im Westen des Ostküstenstaates Massachusetts. Quelle: dpa (Archivbild)
Anzeige

Erneut sind durch Tornados in den USA Menschen ums Leben gekommen und schwere Schäden angerichtet worden. Mindestens vier Menschen wurden getötet und Dutzende weitere verletzt, als mindestens zwei der gefährlichen Wirbelstürme am Mittwochabend (Ortszeit) im Westen des Ostküstenstaates Massachusetts wüteten.

Besonders schwer betroffen war die Region um die Stadt Springfield, knapp 150 Kilometer westlich von Boston. Allein im Stadtgebiet wurden nach Polizeiangaben ein Mensch getötet und mindestens 33 weitere verletzt, berichtete die Zeitung „Boston Globe“ in ihrer Online-Ausgabe. Die Wirbelstürme richteten auf einer Strecke von mehr als 60 Kilometern schwere Verwüstungen an. Gouverneur Deval Patrick rief den Notstand aus.

Der Sturm habe Bäume und Trümmer durch die Luft gewirbelt, sagte Dylan McDonald aus Springfield dem Sender CNN. Er war mit einem Kollegen im Auto unterwegs, als der Tornado losging. „Wir haben gesehen wie ein Dach über ein Appartementhaus flog“, sagte er. „Alles hob ab.“

Insgesamt gebe es Sturmschäden in 19 Gemeinden, sagte Gouverneur Patrick bei einer Pressekonferenz - vor allem im Westen und der Mitte des Bundesstaates. Er habe 1000 Angehörige der Nationalgarde mobilisiert, um bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten zu helfen. Knapp 50 000 Haushalte waren am Abend ohne Strom. Die Schulen in den betroffenen Gebieten sollten am Donnerstag geschlossen bleiben.

Vor knapp zwei Wochen waren in der Stadt Joplin in Missouri bei einem Tornado mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Wenige Tage später hatten Wirbelstürme in Oklahoma, Arkansas und Kansas mindestens 12 Menschen in den Tod gerissen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Unbekannter hat eine Frau in Kassel überfallen und ins niedersächsische Celle entführt. Der Mann hatte die Frau mit Gewalt auf den Rücksitz ihres Wagens gezwungen und gefesselt. In Celle gelang der Frau die Flucht.

01.06.2011

Nach dem tödlichen Anschlag von Talokan vermuteten Experten gleich eine Mittäterschaft afghanischer Sicherheitskräfte. Das Vertrauen in die Partner schwindet. Nun wurden fünf terror-verdächtige Polizisten verhaftet, die den Gouverneurssitz eigentlich bewachen sollten.

01.06.2011

Weltweit sind rund zwei Millionen Teenager HIV-positiv. Ein besonders hohes Aids-Risiko tragen benachteiligte Jugendliche in Entwicklungs- und Schwellenländern.

01.06.2011
Anzeige