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Die Schöne und der Papst

"Miss Germany" in Rom Die Schöne und der Papst

Für sie war es eine besondere Begegnung: Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz die amtierende "Miss Germany" aus Münster, Lena Bröder, getroffen. Es war das erste Mal, dass eine deutsche "Miss" auf das katholische Kirchenoberhaupt traf.

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 "Miss Germany" Lena Bröder (l.) traf Papst Franziskus bei einer Generalaudienz in Rom.

Quelle: OSSERVATORE ROMANO/dpa

Rom. Bei strahlendem Sonnenschein stand die 26-Jährige Lena Bröder gemeinsam mit vielen anderen Ehrengästen in der ersten Reihe ganz in der Nähe des überdachten Papst-Stuhls, von dem aus Franziskus zuvor zu den Tausenden Gläubigen gesprochen hatte.

Immer wieder war Jubel zu hören und natürlich die obligatorischen "Viva il Papa"-Rufe (Es lebe der Papst!). Es dauerte eine halbe Stunde, ehe der Papst bei Bröder angekommen war. Papst Franziskus ist dafür bekannt, sich stets Zeit für die Pilger zu nehmen, für Fotos zu posieren und immer wieder auch ein Pläuschchen zu halten.

Die "Miss Germany" nutzte die Gelegenheit und machte einen Selfie mit dem Papst.

Quelle: Lena Bröder/Miss Germany

Bröder, katholische Religionslehrerin aus Nordwalde bei Münster, war auch nach Rom gekommen, um dem Papst ihr neues Buch "Das Schöne in mir – Mit Glaube zum Erfolg" zu überreichen. Der Papst blieb ein paar Augenblicke bei ihr stehen, beide wechselten ein paar Worte und machten sogar einen Selfie. Danach ging es für Franziskus weiter – es warteten noch viele Gläubige auf dem Petersplatz.

Mit ihrem Besuch im Vatikan wollte die amtierende "Miss Germany" auch mit Klischees aufräumten. Skeptiker halten nämlich den Trubel um den "Miss"-Schönheitswettbewerb und ihre Religiosität für unvereinbar.

Die Lehrerin Lena Bröder ist neue "Miss Germany".

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Nach Angaben der Organisatoren ist es das erste Mal in der 89-jährigen Geschichte des Schönheitswettbewerbs, dass eine "Miss Germany" vom Papst empfangen wird. Verleger Manuel Herder hatte das Treffen vermittelt.

dpa/RND

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