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Panorama Kesha bedankt sich bei mitfühlenden Fans
Nachrichten Panorama Kesha bedankt sich bei mitfühlenden Fans
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09:17 25.02.2016
Die US-Sängerin Kesha ist gegen ihren Produzenten unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht gezogen. Quelle: Robert Schlesinger/dpa
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Los Angeles

Die US-Sängerin Kesha (28), die ihrem Produzenten unter anderem sexuellen Missbrauch vorwirft, hat sich für die Unterstützung ihrer Anhänger bedankt. "Ich kann nicht glauben, dass sich so viele Leute weltweit die Zeit genommen haben, mir Liebe und Rückhalt zu geben", schrieb die Musikerin ("Tik Tok") am Mittwochabend auf Facebook. "Anderen Entertainern, die bewusst ihre Karriere aufs Spiel gesetzt haben, indem sie mich unterstützen, bin ich für immer dankbar." Wie sehr das Thema bewegt, zeigt sich auch darin wie oft der Beitrag der Sängerin bereits weiterverbreitet wurde. Knapp 76.000 User hatten den Post nach nur zwölf Stunden geteilt.

I'm so, so beyond humbled and thankful for all of the support I've received from everyone. Words cannot really express...

Gepostet von Kesha am Mittwoch, 24. Februar 2016

Kesha versucht derzeit gerichtlich, sich von ihrem Produzenten zu lösen, weil er sie jahrelang manipuliert und auch missbraucht haben soll. Ihr Vertrag verpflichtet sie zur Produktion von sechs Alben mit dem Musik-Manager. Der zog nun wegen Verleumdung und Vertragsbruchs vor Gericht und wirft der Sängerin vor, ihn unter Druck zu setzen, um vorzeitig aus ihrem Vertrag auszusteigen. Auf Twitter hat der als Dr. Luke bekannte Produzent Lukasz Gottwald bereits alle Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen: "Ich habe Kesha nicht vergewaltigt und hatte niemals Sex mit ihr", beteuert er dort. Vielmehr sei die Sängerin immer so etwas wie ein kleine Schwester für ihn gewesen, schreibt der zweifache Familienvater.

Kolleginnen wie Lady Gaga (29) und Adele (27) stärkten ihrer Kollegin zuletzt öffentlich den Rücken, Taylor Swift (26) spendete sogar 250 000 Dollar, um ihr in dem Rechtsstreit zu helfen.  Sie denke an junge Mädchen, die Angst davor hätten, über sexuellen Missbrauch zu sprechen, schrieb die US-Amerikanerin weiter. "Ich weiß jetzt, wie sich das alles anfühlt und werde immer für euch kämpfen. Genauso wie völlig Fremde für mich gekämpft haben."

dpa/caro

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