Volltextsuche über das Angebot:

14°/ 11° Regen

Navigation:
Kesha bedankt sich bei mitfühlenden Fans

Missbrauchsprozess gegen Produzent Kesha bedankt sich bei mitfühlenden Fans

Mit einem bewegenden Facebook-Post hat sich US-Star Kesha an ihre Fans gewandt. Diese hatten ihr mit unzähligen aufmunternden Kommentaren den Rücken im Missbrauchs- und Manipulationsprozess gegen ihren Produzenten gestärkt.

Voriger Artikel
JLaw: So viel wie sie verdient keine
Nächster Artikel
US-Gemeinde spendet für Teenie-Hochzeit

Die US-Sängerin Kesha ist gegen ihren Produzenten unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht gezogen.

Quelle: Robert Schlesinger/dpa

Los Angeles. Die US-Sängerin Kesha (28), die ihrem Produzenten unter anderem sexuellen Missbrauch vorwirft, hat sich für die Unterstützung ihrer Anhänger bedankt. "Ich kann nicht glauben, dass sich so viele Leute weltweit die Zeit genommen haben, mir Liebe und Rückhalt zu geben", schrieb die Musikerin ("Tik Tok") am Mittwochabend auf Facebook. "Anderen Entertainern, die bewusst ihre Karriere aufs Spiel gesetzt haben, indem sie mich unterstützen, bin ich für immer dankbar." Wie sehr das Thema bewegt, zeigt sich auch darin wie oft der Beitrag der Sängerin bereits weiterverbreitet wurde. Knapp 76.000 User hatten den Post nach nur zwölf Stunden geteilt.

Kesha versucht derzeit gerichtlich, sich von ihrem Produzenten zu lösen, weil er sie jahrelang manipuliert und auch missbraucht haben soll. Ihr Vertrag verpflichtet sie zur Produktion von sechs Alben mit dem Musik-Manager. Der zog nun wegen Verleumdung und Vertragsbruchs vor Gericht und wirft der Sängerin vor, ihn unter Druck zu setzen, um vorzeitig aus ihrem Vertrag auszusteigen. Auf Twitter hat der als Dr. Luke bekannte Produzent Lukasz Gottwald bereits alle Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen: "Ich habe Kesha nicht vergewaltigt und hatte niemals Sex mit ihr", beteuert er dort. Vielmehr sei die Sängerin immer so etwas wie ein kleine Schwester für ihn gewesen, schreibt der zweifache Familienvater.

Kolleginnen wie Lady Gaga (29) und Adele (27) stärkten ihrer Kollegin zuletzt öffentlich den Rücken, Taylor Swift (26) spendete sogar 250 000 Dollar, um ihr in dem Rechtsstreit zu helfen.  Sie denke an junge Mädchen, die Angst davor hätten, über sexuellen Missbrauch zu sprechen, schrieb die US-Amerikanerin weiter. "Ich weiß jetzt, wie sich das alles anfühlt und werde immer für euch kämpfen. Genauso wie völlig Fremde für mich gekämpft haben."

dpa/caro

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Missbrauchsvorwürfe
Foto: Sängerin Kesha erleidet mit ihren Missbrauchsvorwürfen vor Gericht einen Rückschlag.

Ihr Produzent soll sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben - so Kesha. Doch das Gericht in New York will diese Anschuldigungen nicht zulassen.

mehr
Mehr aus Panorama
Anzeige
Erdrutsch blockiert Bahnstrecke Dresden-Prag

Ein kleiner Erdrutsch, keine Verletzten - aber enorme Auswirkungen auf den internationalen Bahnverkehr: Ein Unwetter hat die Züge zwischen Prag und Dresden gestoppt.