Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama So verrückt waren die MTV Video Music Awards
Nachrichten Panorama So verrückt waren die MTV Video Music Awards
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:15 31.08.2015
Natürlich machte Miley Cyrus nicht nur die Moderation, sondern trat auch selbst auf der Bühne auf. Quelle: Kevork Djansezian/Getty Images/AFP
Anzeige
Los Angeles

Zickenkriege, Outfitpannen, Enthüllungen – die Zuschauer der MTV Video Music Awards haben hohe Erwartungen an die Supershow in Los Angeles. Mit Miley Cyrus als Moderatorin hatten die Macher vorab schon einen Coup gelandet. Die Sängerin enttäuschte ihre Fans nicht, aber auch andere Stars griffen in die Skandaltüte. Die Highlights der Nacht im Überblick.

Das Outfit-Feuerwerk der Miley Cyrus

Zur Galerie
Gewohnt freizügig und verrückt präsentierte sich die Gastgeberin der MTV Video Music Awards in Los Angeles: Miley Cyrus.

Quasi-nackt, so kann man eigentlich die meisten der Outfits von Miley Cyrus an diesem Abend bezeichnen. Den Anfang machte eine Art silberne Latzhose, von der nur noch die Träger übrig geblieben waren – mit silbernen Bändern, die jeweils nur einen schmalen Streifen ihrer Brüste bedeckten, und einem Kristallnetz, das von ihrem Po mehr ent- als verhüllte. Aber das war nur der Anfang: Bei fast jeder neuen Moderation schmiss sich Cyrus in eine neue Hülle.

Taylor Swift und Nicki Minaj legen Twitter-Zoff bei

Am Ende doch BFFs: Taylor Swift (l.) und Nicki Minaj. Quelle: dpa

Pop-Superstar Taylor Swift nutzte die Preisverleihung, um öffentlich ihre kleine Fehde mit der Rapperin Nicki Minaj beizulegen. In den vergangenen Wochen hatten sich Swift und Minaj auf Twitter einen Schlagabtausch geliefert. Minaj beschwerte sich in dem Kurznachrichtendienst, dass ihr Hit "Anaconda" nicht für den Preis "Video des Jahres" nominiert wurde. Die Musikindustrie ziehe offenbar "sehr dünne" Frauen kurvenreichen schwarzen Frauen vor, ätzte die Rapperin offenbar mit Blick auf die sehr schlanke Swift. Diese reagierte auf Twitter indigniert: "Ich habe nichts getan, als dich zu lieben und zu unterstützen", warf sie Minaj vor. 

Und nun? Ende gut, alles gut. Minaj und Swift traten im Duett auf der Bühne auf. Und immerhin gewann Minaj bei den MTV Video Music Awards den Preis für das beste Hip-Hop-Video. Swift, die in insgesamt zehn Kategorien nominiert war, konnte sich bis zu ihrem Auftritt mit Minaj schon zwei Trophäen abholen.

Nicki Minaj feuert gegen Miley Cyrus

Das hat gesessen: Als sie ihren Preis für das Musikvideo zu "Anaconda" entgegennahm, ließ Rapperin Nicki Minaj eine Schimpfsalve in Richtung von Moderatorin Miley Cyrus ab: „Und nun zu der Schlampe, die einige Tage zuvor über mich ein paar Worte in der Presse zu verlieren hatte", rief Minaj. „Miley, was soll der Scheiß?“ Selten hat man Cyrus wohl so perplex gesehen, wie in diesem Moment.

Kanye West will US-Präsident werden

Kim Kardashian könnte die First Lady der USA werden: Am Ende einer ziemlich langen, ziemlich wirren Rede verkündete Rapper Kanye West, er wolle Präsident der USA werden. "Hiermit erkläre ich, dass ich mich im Jahre 2020 um die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten bewerbe", sagte West. Wie ernst das gemeint oder ob es sogar ganz spontan war, war aber nicht ganz klar. Denn zuvor hatte der 38-Jährige minutenlang oft zusammenhangslos auf der Bühne gestammelt. Moderatorin Miley Cyrus sagte: "Wow, jetzt wissen wir, wie Kanye drauf ist, wenn er Gras geraucht hat."

Und ach ja, die Gewinner

Zur Galerie
Die Gewinnerin des Abends, Taylor Swift, performt einen ihrer Hits bei den VMAs.

Taylor Swift und Bruno Mars waren die ersten Gewinner eines MTV Video Awards in diesem Jahr. Swift bekam bei der Verleihung gleich zu Beginn zwei Preise für das Filmchen ihres Songs "Blank Space", als bestes Video einer Künstlerin und bestes Popvideo. Bei den Männern gewannen Mark Ronson und Bruno Mars für "Uptown Funk". Dazwischen hatte Nicki Minaj noch das "Beste Hip-Hop Video" für "Anaconda" gewonnen. Favoritin des Abends war Taylor Swift (25), die mit neun Nominierungen ins Rennen ging.

dpa/afp/aks/are

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Panorama 21-Jähriger gewinnt "Arschbomben"-WM - Der mit der höchsten Fontäne

Lautes Klatschen beim Aufkommen auf dem Wasser durchaus erwünscht: Bei der "Arschbomben"-Weltmeisterschaft hat Rainhard Riede aus dem bayerischen Waldkraiburg mit gewagten Sprüngen inklusive hoher Wasserfontänen den Titel gewonnen.

30.08.2015

Schriftsteller und Forscher, Oliver Sacks war beides zugleich. Der gebürtige Brite brachte Lesern Menschen nahe, die aus dem Raster gefallen sind - und stellte zugleich die Normalität infrage. Auf sein Sterben hat er die Welt sorgfältig vorbereitet.

30.08.2015

Im Kreuzfeuer einer Schießerei zwischen einem Patrouillenboot und Schleppern in der Ägäis ist ein 17-jähriger Migrant getötet worden. Zu der Schießerei zwischen der Besatzung eines Bootes der EU-Grenzschutzagentur Frontex und Bewaffneten auf einem Schleuserboot kam es vor der kleinen griechischen Insel Symi.

30.08.2015
Anzeige