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"Victoria's Secret" machte Model depressiv

"Zu dick" "Victoria's Secret" machte Model depressiv

Einmal ein Victoria-Secret-Engel sein – ein Traum für viele Models. Doch so himmlisch wie es scheint, geht es bei dem Wäsche-Label nicht zu. In einem emotionalen Beitrag auf Instagram hat ein Supermodel ausgepackt.

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Model Erin Heatherton war für die Victoria's-Secret-Show zu dick.

Quelle: Instagram/Heatherton

Los Angeles. Sie war eines der bekanntesten Engel im himmlisch-schönen Stall von "Victoria‘s Secret". Umso überraschter waren viele, als Erin Heatherton 2013 plötzlich ihren Vertrag auflöste. Im Magazin "Time" verrät das Supermodel jetzt den wirklichen Grund dafür: Sie war den Bossen der Dessous-Firma zu dick.

Gigi Hadid, Kendall Jenner, Ellie Goulding und Selena Gomez - Bei der alljährlichen Victoria's Secret Fashion Show haben sich nicht nur Weltstars der Modebranche versammelt. Star des Abends war die Trägerin des millionenschweren "Fantasy Bra", Lily Aldridge.

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"Ich war total depressiv"

Heatherton: "Nach meinen letzten beiden Modenschauen wurde mir von Victoria Secret gesagt, dass ich abnehmen muss." Für die heute 27-Jährige war das nicht mehr machbar: "Ich habe zwei Mal am Tag trainiert, aber ich bin nicht leichter geworden. Mein Körper hat sich mir einfach widersetzt. Zuerst war ich total depressiv, doch dann habe ich beschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich wollte mich nicht mehr länger hinter einem falschen Image verstecken und habe akzeptiert, dass ich diejenige bin, die ich bin."

The breakdown to breakthrough moment in my life has allowed me to become the truest version of myself. In my moment of “failure,” I stood in the face of adversity. I was  struggling with my body image and the pressures to fulfill the demands of perfectionism upon me. I am not perfect. Through this struggle, however, I found the strength to love myself.  I stood in my power. I thought of one of my favorite quotes, “Nearly all men can stand adversity, but if you want to test a men’s character, give him power” - Abraham Lincoln. I look back on that moment now, and I embrace it. This feeling I once perceived as “failure” was, in truth, a powerful awakening for me to stand behind my purpose in life. I stepped away from hiding behind a fabricated version of myself. I no longer put actions behind my fears and insecurities. I made a choice to redirect my energy to be a catalyst for change. To create a channel for women to become the truest versions of themselves, along with me. (Stay tuned for more...) In the end, if you aren’t being true to yourself, then what the fuck is the point. #rebelwacause #empowerment #womensempowerment#empoweredbyyou

Ein von Erin Heatherton (@erinheathertonlegit) gepostetes Foto am


"Ich hatte Probleme mit meinem Körperbild und dem Druck, die Forderungen nach Perfektion zu erfüllen", offenbart das Model in einem emotionalen Post auf Instagram. Doch sie ließ sich von diesen Gedanken nicht runterziehen und zog die Reißleine: vor drei Jahren verließ sie abrupt die Show. „Ich habe begriffen, dass ich es nicht mehr mit mir vereinbaren kann, in die Welt hinauszugehen, meinen Körper all den Frauen zu präsentieren, die zu uns aufgeblickt haben, und so zu tun, als wäre das Erreichen dieses Ideals einfach, und als könnte es jeder schaffen - das ist es nämlich nicht", schreibt Erin Heatherton auf ihrer Instagram-Seite. Eine gesunde Einstellung.

Dierk Sindermann/mat

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