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Mann stieß Frau am Hochzeitstag von Klippe

Mord in den Rocky Mountains Mann stieß Frau am Hochzeitstag von Klippe

Drei Jahre nach dem Tod seiner zweiten Ehefrau bei einem Sturz in den Rocky Mountains ist ein Mann im US-Bundesstaat Colorado wegen Mordes verurteilt worden. Ein Gericht kam am Montag zu dem Schluss, dass der 59-Jährige das Opfer absichtlich geschubst hatte.

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Blick auf den Longs Peak und den Mount Meeker im Rocky-Mountain-Nationalpark.

Quelle: Martin Benik

Denver. Wie die Zeitung "Denver Post" berichtete, habe er sich die Lebensversicherungspolicen seiner Frau in Höhe von 4,7 Millionen Dollar (mehr als 4,1 Millionen Euro) auszahlen lassen. Die Augenärztin war im September 2012 am zwölften Hochzeitstag des Paares bei einer Wanderung im Rocky-Mountain-Nationalpark schwer gestürzt und erlag später ihren Verletzungen.

Im Wagen des Täters sei eine Landkarte gefunden worden, auf der der Tatort eingezeichnet war, berichtete der Sender "Fox 31" in Denver. Das Strafmaß soll erst im Dezember verkündet werden. Dem Verurteilten droht lebenslange Haft ohne Bewährung. Sein Anwalt kündigte Berufung an.

Seine erste Frau wurde von einem Auto erdrückt

Nach Informationen der "Denver Post" wurde der Mann auch mit dem Tod seiner ersten Frau in Verbindung gebracht, die man an einer entlegenen Stelle in den Bergen tot auffand. Sie wurde Mitte der 1990er Jahre während eines Reifenwechsels von ihrem Auto erdrückt.

Beide Frauen seien an entlegenen Orten ums Leben gekommen und ihr Ehemann jeweils der einzige Zeuge gewesen, sagte Staatsanwältin Valeria Spencer in ihrem Schlussplädoyer. In beiden Fällen habe er eine SMS mit den Worten "Meine Braut ist tot" an Verwandte geschickt, die die Leichen zügig einäschern lassen und eine stattliche Summe von der Lebensversicherung eingestrichen haben.

Die Todesfälle ähnelten sich "auf gruselige Weise", sagte Spencer. Ein Jurymitglied sagte der "Denver Post", dass der Täter einen "sehr kalten, sehr kalkulierten" Eindruck mache. Außerdem habe er widersprüchliche Angaben über den Hergang des Klippensturzes gemacht.

dpa/afp

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