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Studentin soll Freund verscharrt haben

Polizei findet Plastiksack Studentin soll Freund verscharrt haben

In Bayern hat die Polizei wahrscheinlich die Leiche eines Mannes gefunden, der vor sechs Jahren verschwand. Seine damalige Freundin soll ihn getötet und im Garten verscharrt haben.

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Eine Studentin soll ihren Freund getötet und im Garten verscharrt haben. Die Polizei durchsuchte deshalb am Mittwoch ihren Garten. 

Quelle: Matthias Balk/dpa

München. Die Polizei war durch einen Hinweis Anfang des Jahres auf den Fall aufmerksam geworden. Sie durchsuchte daraufhin am Mittwoch das Grundstück der 31-jährigen Pädagogik-Studentin in Haar bei München. "Wir haben einen verdächtigen Plastiksack gefunden", sagte ein Sprecher am Nachmittag. Die Wahrscheinlichkeit sei sehr groß, dass sich darin Leichenteile befinden. Endgültige Sicherheit sollte eine Obduktion bringen. Ein Bestattungsunternehmen habe den Plastiksack abtransportiert, berichtete die Münchener Abendzeitung.

Kein Lebenszeichen seit 2010

Das letzte Lebenszeichen von dem jungen Mann soll es Anfang 2010 gegeben haben. "Da hat sich seine Spur verloren", sagte der Leiter der Münchner Mordkommission, Markus Kraus. Eine offizielle Vermisstenmeldung lag aber nicht vor. Seine Eltern hätten vermutet, er könne mit einer rumänischen Freundin in deren Heimat gegangen sein.

Das letzte Lebenszeichen des Mannes gab es vor fünf Jahren, doch als vermisst gemeldet wurde er nicht. Im Garten seiner früheren Freundin haben Polizisten wahrscheinlich seine Leiche gefunden.

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Der 33 Jahre alte heutige Lebensgefährte der Studentin steht nach Polizeiangaben unter Verdacht, ihr dabei geholfen zu haben, die Leiche zu vergraben. "Die Leiche muss sich über einige Zeit im Haus befunden haben", sagte Kraus.

War ein Streit der Auslöser?

Die Studentin und ihr aktueller Freund und Mitbewohner äußerten sich laut Polizei zu dem konkreten Ort, an dem die Leiche des früheren Freundes im Garten vergraben sein soll – und nicht nur dazu: "Es ist eingeräumt worden, dass es einen Streit im Vorfeld gab", sagte Kraus. Es wurden Haftbefehle erlassen: gegen die Frau wegen Mordverdachts, gegen den Mann wegen des Verdachts auf Strafvereitelung.

dpa/wer

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