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Muhammad Ali plante eigene Trauerfeier

Box-Legende starb an Organversagen Muhammad Ali plante eigene Trauerfeier

Am Freitag starb die Box-Legende Muhammad Ali an multiplem Organversagen. Bereits vor zehn Jahren plante der an Parkinson erkrankte Sportler seine Trauerfeier: "Die Menschen sollen dabei sein."

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Muhammad Ali hat seine eigene Trauerfeier bereits vor mehr als zehn Jahren selbst akribisch geplant und alles schriftlich festgelegt.

Quelle: Las Vegas News Bureau

Louisville. Muhammad Ali hat seine eigene Trauerfeier bereits vor mehr als zehn Jahren selbst akribisch geplant und alles schriftlich festgelegt. "Die Menschen sollen dabei sein" – das war das wichtigste Anliegen des "Größten", der am vergangenen Freitag nach multiplem Organversagen in einem Krankenhaus in Phoenix/Arizona gestorben war.

Muhammad Ali ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Die Bilder seiner Karriere.

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Der Leichnam von Ali war am Sonntag um 16.15 Uhr (Ortszeit) an Bord eines Privatfliegers in seiner Geburtsstadt Louisville/Kentucky gelandet. Am Freitag um 9.00 Uhr (Ortszeit) beginnt in Louisville ein Trauerzug durch die gesamte Innenstadt zum Yum-Center, wo ab 14 Uhr die öffentliche Trauerfeier stattfindet. Die anschließende Beisetzung Alis auf dem Cave Hill Cemetery bleibt nach derzeitigen Planungen dem engsten Familienkreis vorbehalten.

"Ali ist jetzt zu Hause"

"Ali ist jetzt zu Hause", twitterte Louisvilles Bürgermeister Greg Fischer am Sonntagabend. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des Champions war begleitet von einer Polizeieskorte zum Bestattungsunternehmen AD Porter in der Bardstown Road gebracht worden. Dort versammelte sich die Familie in einem für sie reservierten Trauerraum.

Louisville plant gigantische Abschiedszeremonie

Die Stadt Louisville bereitet sich derweil auf eine gigantische Abschiedszeremonie vor. "Die Menschen werden von überall herkommen", sagte Fischer der Nachrichtenagentur AFP. An Alis Geburtshaus und am Ali Memorial Center haben Fans bereits ein unüberschaubares Meer aus Blumen hinterlassen. An beiden Gebäuden wird der Trauerzug am Freitag für eine kurze gemeinsame Andacht innehalten.

Ali war am Donnerstag wegen Atemproblemen in eine Klinik in Phoenix eingeliefert worden und 24 Stunden später gestorben. "Es war unglaublich", erzählte seine Tochter Hana, eines von neun Ali-Kindern, der in Louisville erscheinenden Tageszeitung Courier-Journal: "Ein Organ nach dem anderen versagte seinen Dienst, doch sein starkes Herz schlug immer weiter. Es dauerte lange, bis es stillstand."

Ali war seit 1984 an Parkinson erkrankt. 1981 hatte "The Greatest", geboren am 17. Januar 1942 in Louisville als Cassius Marcellus Clay ("Das ist ein Sklavenname, den ich mir nicht ausgesucht habe und den ich nicht will"), seine Karriere beendet.

25. Februar 1964: Cassius Clay gewinnt mit einem K.-o.-Sieg in der 8. Runde über Sonny Liston (USA) in Miami Beach erstmals den WM-Titel. „Ich bin der Größte. Ich bin der Schönste“, tönt er und tritt wenig später zum Islam über.

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sid/RND

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