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Schul-Aufführung endet blutig

Messer zu scharf Schul-Aufführung endet blutig

Blutig endete die Amateur-Aufführung eines bekannten Musicals in einer Schule Neuseeland. Bei der Premiere des Stücks "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" war die Haupt-Requisite, das Rasiermesser, zu scharf. Zwei Schüler wurden verletzt. Nun ermittelt die Polizei.

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Vorsicht, scharf! Johnny Depp im Kinofilm "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street"

Quelle: Warner

Auckland. Eine Musical-Aufführung über einen mörderischen Barbier an einer neuseeländischen Privatschule ist versehentlich allzu realistisch geraten: Während der Premiere des Stückes "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" erlitten zwei Schüler Schnittwunden im Nacken und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Grund: Laut lokalen Medienberichten wurde statt eines Requisits aus Plastik ein echtes Rasiermesser eingesetzt. Die Klinge war nach Angaben des Schulleiters Steve Cole abgestumpft und in Klebeband, Schaum und Silberpapier eingewickelt, und war so auch bei den Proben verwendet worden, wie die Nachrichtenseite "Stuff" berichtete.

Psychologische Betreuung eingerichtet

Einer der beiden 16-Jährigen trug nach Angaben des Rettungsdienstes ernste Verletzungen davon. Laut Direktor Cole sollten jedoch beide Opfer noch am Donnerstag das Krankenhaus wieder verlassen. Die Schule bot allen geschockten Amateur-Schauspielern und jungen Zuschauern psychologische Betreuung an.

Die Schule, die Polizei und die nationale Arbeitsschutzbehörde ermittelten. Weitere Aufführungen des Stückes am Saint Kentingern-Gymnasiums wurden bis auf Weiteres ausgesetzt.

"Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" feierte als Broadway-Musical Erfolge und wurde mit Johnny Depp in der Hauptrolle des aus Rache mordenden Barbiers im Jahr 2007 verfilmt. In Deutschland kam der Film von Tim Burton Anfang 2008 in die Kinos.

Auf der Internetseite des Gymnasiums war zu lesen, das Musical von Stephen Sondheim sei "bekannt dafür, dass es sich nur schwer inszenieren lässt".

afp/zys/dpa

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