Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
"Rock am Ring" vorzeitig abgebrochen

Weitere Unwetterwarnungen "Rock am Ring" vorzeitig abgebrochen

Noch ein Konzert am Samstagabend, dann war Schluss: Wegen weiterer Unwetterwarnungen ist das Festival "Rock am Ring" in der Eifel abgebrochen worden. Zehntausende Besucher müssen vorzeitig nach Hause fahren. Die Veranstalter meiden nach dem folgenschweren Blitzeinschlag vom Freitag das Risiko.

Voriger Artikel
21 Schüler nach Busunfall in Krankenhaus
Nächster Artikel
Katastrophenalarm in Bayern ausgelöst

Schlamm bedeckt nach heftigem Unwetter beim Festival "Rock am Ring" das Festivalgelände in Mendig.

Quelle: Thomas Frey/dpa

Mendig. Nach wiederholten Unwettern mit mehr als 80 Verletzten ist das Festival "Rock am Ring" in der Eifel vorzeitig abgebrochen worden. Die Verbandsgemeinde Mendig entzog die Genehmigung für die Fortsetzung der Veranstaltung mit rund 90.000 Besuchern, wie eine Sprecherin des Veranstalters am frühen Sonntagmorgen mitteilte. Die Besucher wurden um Verständnis gebeten und aufgefordert, das Gelände auf dem Flugplatz Mendig bis Sonntagmittag zu verlassen.

Nach einem Blitzeinschlag auf dem Gelände des Festivals "Rock am Ring" in Mendig mit Dutzenden Verletzten wurde das Festival am Sonnabend unterbrochen. Die Veranstalter arbeiten daran, das Gelände wieder konzerttauglich zu machen.

Zur Bildergalerie

Am Samstagabend hatte es nach zwischenzeitlicher Unterbrechung noch einmal ein Konzert auf zwei Bühnen gegeben. Dabei jubelten Zehntausende von Rockfans der kalifornischen Band Red Hot Chili Peppers zu. Die Musiker konnten ihre Hits wie "Dani California" und "The Getaway" spielen. Zwei Stunden nach Mitternacht trat auch noch die Berliner Rockband The BossHoss auf, vor Tausenden Menschen auf dem völlig verschlammten Gelände. Zuvor war das Festival wegen Unwetterwarnungen für sieben Stunden unterbrochen worden. Auch am späten Nachmittag ging noch einmal ein heftiges Gewitter mit Starkregen über dem Festivalgelände in Mendig nieder.  

Ein Gewitter hatte sich am Freitagabend direkt über das Festivalgelände im rheinland-pfälzischen Mendig geschoben. Mehrere Menschen seien verletzt worden, einige davon schwer.

Zur Bildergalerie

Am Freitagabend waren mehr als 80 Menschen bei einem Blitzeinschlag auf dem Gelände verletzt worden. Daraufhin beschlossen die Veranstalter nach einem Krisengespräch mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz (SPD), das Festival wegen weiterer Unwetterwarnungen zu unterbrechen. "Wir müssen alles dafür tun, dass keine neuen Verletzten hinzukommen", sagte Lewentz. Die ersten Festival-Besucher brachen daraufhin schon am Samstagnachmittag auf. Die meisten aber harrten aus und wurden am Samstagabend noch einmal belohnt. Das Zwillingsfestival "Rock im Park" in Nürnberg mit zeitversetztem Programm besuchten ebenfalls Zehntausende. Auch dort gab es am Samstag starken Regen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Festival in Scheeßel
Foto: Es geht weiter: Am Sonntag soll das Festivalgelände wieder geöffnet werden.

Das Wetter hat dem Hurricane-Festival in diesem Jahr einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Sonntag, dem dritten und letzten Festivaltag, sollen die Musikfans aber noch voll auf ihre Kosten kommen. Die Veranstalter haben angekündigt, das Gelände ab 11.30 Uhr wieder zu öffnen.

mehr
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.