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Mutter opfert sich für ihr Baby

Familiendrama in den USA Mutter opfert sich für ihr Baby

Bei Cara Combs aus dem US-Bundesstaat Missouri wird Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Da ist sie in der 23. Woche schwanger. Um das Leben ihres ungeborenen Babys zu retten, verzögert sie die Chemotherapie – Combs stirbt wenige Tage nach der Geburt.

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Über eine Crowdfunding-Plattform sammelt Familie Combs finanzielle Unterstützung. Mutter Cara Combs starb wenige Tage nach dem dieses Familienfoto entstand.

Quelle: gofundme

St. Louis. In der 23. Schwangerschaftswoche wurde bei der 38-jährigen Cara Combs aus St. Louis Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Um das Leben ihres Babys nicht zu gefährden, entschied sie sich erst nach der Geburt in der 28. Woche mit der Therapie anzufangen. Eine schwerwiegende Entscheidung. Die vierfache Mutter starb am Dienstag nur drei Tage nach der Geburt ihrer kleinen Tochter.

Eine Entscheidung gegen den Rat der Ärzte

"Ich wollte alle wissen lassen, dass Cara Walters Combs heute Morgen von uns gegangen ist. Ich muss euch nicht sagen, was für ein großartiger Mensch sie war. Wir werden sie sehr vermissen. Wir haben jetzt den perfekten Engel, der auf uns aufpasst", schrieb ihr Ehemann Roy auf dem Crowdfunding-Account der Familie. Die Spenden sammelten sie, um "für Normalität in dieser schwierigen Zeit zu sorgen", heißt es auf der Seite gofundme.

Die Ärzte hätten Cara Combs geraten das Baby sofort zu bekommen, um so schnell wie möglich mit der Therapie anfangen zu können. Das Risiko, dass ihre Tochter die frühzeitige Geburt nicht überlebt, war der 38-Jährigen zu hoch. "Es gibt keine gute Entscheidung in diesem Fall. Wir werden beide um unser Leben kämpfen müssen und ich fühle mich deshalb unglaublich schuldig", schrieb Combs Mitte November auf Facebook.

Nach der Geburt hatte die Fotografin Emily Lucarz, die die Familie bei der schweren Zeit im Krankenhaus begleitet hat, auf Facebook die ersten Bilder der kleinen Shaylin gepostet. Lucarz begrüßte die 1000 Gramm schwere "Shay" und forderte die Facebook-Gemeinde zum Beten und Spenden auf.

abr

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