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"Blutmond" strahlte rot am Himmel

Seltenes Naturschauspiel "Blutmond" strahlte rot am Himmel

Mit einer totalen Mondfinsternis hat der Himmel in der Nacht zu Montag ein besonderes Schauspiel geboten. Zudem war der Erdtrabant mit einem roten Schimmer auch als "Blutmond" zu beobachten. Ein extrem seltenes Naturschauspiel, das viele Deutsche zu Frühaufstehern werden ließ.

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In Berlin konnte der "Blutmond" ausgesprochen gut beobachtet werden.

Quelle: Jörg Carstensen

Langwelliges Licht war dabei von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut worden und hatte für den speziellen Farbton gesorgt. Zudem wirkte der Mond größer, da er unserem Planeten besonders nahe war. In Deutschland hatten Sternwarten bundesweit nachts extra geöffnet, um zu helfen und das Ereignis zu erklären.

Dunkle Mythen und Geschichten ranken sich um den unheimlich wirkenden "Blutmond". Schon die Ägypter fürchteten ihn wegen möglicher Kriege und Hungersnöte. Oder man betrachtet ihn einfach als ein faszinierendes Naturschauspiel. Die schönsten Fotos in unserer Bildergalerie.

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Die totale Finsternis war für die Zeit zwischen 4.11 Uhr und 5.24 Uhr errechnet worden. Insgesamt sollte das Schattenspiel von 3.07 Uhr bis um 6.27 Uhr dauern. Gute Sicht hatte der Deutsche Wetterdienst vorhergesagt für das Rhein-Main Gebiet um Frankfurt, für Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland. In Hannover zog während der zweiten Hälfte des Naturschauspiels dichter Nebel auf.

Bei einer totalen Mondfinsternis liegen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Die Erde hält das Licht der Sonne ab, der Mond befindet sich also im Schatten der Erde.

dpa/chs

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