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Angriff mit Handgranate: Verdächtige gefasst

Kein Hinweis auf fremdenfeindliche Tat Angriff mit Handgranate: Verdächtige gefasst

Ende Januar warfen Männer eine Handgranate auf ein Flüchtlingsheim. Jetzt stellt sich heraus: Wahrscheinlich wollten sie gar nicht die Asylbewerber treffen – sondern die Wachleute.

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Ermittler Andreas Stenger zeigt ein Modell der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien (Archivbild): Unbekannte hatten eine Handgranate dieser Bauart über den Zaun einer Flüchtlingsunterkunft geworfen.

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Villingen-Schwenningen. Anderthalb Wochen nach dem versuchten Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Baden-Württemberg sind vier Tatverdächtige festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei in Tuttlingen wurden die Männer im Alter zwischen 22 und 37 Jahren am Montag und am Dienstag festgenommen, gegen drei von ihnen wurde Haftbefehl erlassen. Die Männer hätten "überwiegend" einen osteuropäischen Migrationshintergrund und arbeiteten im Sicherheitsgewerbe, hieß es weiter. Sie sollen Ende Januar eine Handgranate auf das Gelände einer Unterkunft in Villingen-Schwenningen geworfen haben. Die Handgranate explodierte nicht.

Die Polizei hatte einen fremdenfeindlichen Hintergrund zunächst nicht ausgeschlossen und in alle Richtungen ermittelt. Nun erklärten die Beamten in einer Mitteilung, Konflikte zwischen Sicherheitsunternehmen in der Region "dürften" das Motiv für den Angriff gewesen sein. Von einem fremdenfeindlichen Anschlag gehen die Ermittler dagegen nicht aus. Zu Details wollte sich die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen aber nicht äußern. Im Zusammenhang mit dem Angriff wurden mehr als hundert Menschen verhört.

dpa/afp

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