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Nach Erdbeben: Nepal bittet um Hilfe

Mehrere Milliarden fehlen Nach Erdbeben: Nepal bittet um Hilfe

Aus Nepal kommen Hilferufe. Nach den Erdbeben im April und Mai wird Geld für den Wiederaufbau des armen Landes gebraucht. Viel Geld. Indien macht den Anfang. Nepal hofft auch auf Zusagen aus Europa.

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Nepal war im April und Mai von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Rund 8800 Menschen kamen in der Region ums Leben, fast eine halbe Million Häuser wurden zerstört.

Quelle: dpa

Kathmandu. Indien hat seinem Nachbarland eine Milliarde US-Dollar (892 Millionen Euro) für den Wiederaufbau nach den Erdbeben im April und Mai versprochen. "Nepal steht nicht alleine da", versicherte Indiens Außenministerin Sushma Swaraj am Donnerstag bei einer internationalen Geberkonferenz in Kathmandu. Bei den gewaltigen Erdbeben waren in der Region rund 9000 Menschen ums Leben gekommen, die weitaus meisten davon in dem Himalaya-Land.

Insgesamt will Nepal bei der Geberkonferenz mehrere Milliarden Dollar einsammeln. Finanzminister Ram Sharan Mahat sagte, sein Land benötige für den Wiederaufbau schätzungsweise 6,7 Milliarden Dollar. Er erwarte aber, dass in diesem Finanzjahr nur Steuereinnahmen von 3,9 Milliarden zusammenkommen. Deswegen bitte er die Entwicklungspartner, diese Lücke zu schließen. Zu der Geberkonferenz sind unter anderem Vertreter der Weltbank, der EU-Kommission, der Asiatischen Entwicklungsbank und der Vereinten Nationen angereist.

Indien habe sich schon dazu verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Dollar als Entwicklungshilfe an Nepal zu geben, sagte Swaraj weiter. Nun komme noch eine Milliarde für den Wiederaufbau hinzu. Nach dem Erdbeben hatte Indien in der "Operation Freundschaft" schon die meisten Helikopter und Soldaten für Rettung und Nothilfe geschickt. Indiens Premierminister Narendra Modi versprach damals, er werde "die Tränen eines jeden Nepalesen trocknen".

dpa

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