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Madonna erstmals wieder in Malawi

Nach Streit mit Ex-Präsidentin Madonna erstmals wieder in Malawi

Erstmals seit rund zwei Jahren hat US-Popstar Madonna Malawi besucht. Zuletzt war sie dem Heimatland ihrer beiden Adoptivkinder wegen Kontroversen mit der Ex-Präsidentin Malawis ferngeblieben.

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Madonna bei ihrem Besuch in Malawi: Auf ihrem Twitter-Account überschrieb sie dieses Bild mit den Worten "Love is All we Need".

Quelle: Twitter Screenshot

Blantyre. Gemeinsam mit den beiden Kindern David Banda und Merci James informierte sie sich am Sonntag über die Fortschritte bei einem Anbau des Krankenhauses von Blantyre, in den eine Abteilung für Kinderchirurgie mit insgesamt 50 Betten einziehen soll. Das Projekt wird von Madonnas Stiftung Raising Malawi finanziert. Die Sängerin hofft, dass der Bau im nächsten Jahr bezugsfertig sein wird.

Sie erinnerte daran, dass es bisher in ganz Malawi kein Krankenhaus mit einer intensivmedizinischen Abteilung für Kinder gibt. Selbst die chirurgische Abteilung des Queen Elizabeth Hospitals in Malis Wirtschaftsmetropole, in der vor allem Erwachsene behandelt werden, verfügt über gerade einmal vier Betten.

Bei der mehrtätigen Malawi-Reise waren auch ihre beiden leiblichen Kinder Lourdes und Rocco dabei. Auf Twitter veröffentlichte Madonna eine ganze Reihe von Fotos, die ihre Kinder beim Spielen mit Waisenkindern oder im Gespäch mit anderen Jugendlichen zeigen.

Kontroverse mit Ex-Präsidentin

Madonna hat Malawi in jüngster Zeit nicht mehr besucht. Hintergrund war eine Kontroverse mit der früheren Präsidentin Joyce Banda, die der US-Musikerin unter anderem vorgeworfen hatte, unangemessene Vorzugsbehandlungen zu verlangen und sich mit ihrer Großzügigkeit zu brüsten. Zuvor hatte der US-Star Pläne für den Bau einer Mädchenschule in Höhe von 15 Millionen Dollar wegen massiven Missmanagements wieder abgeblasen.

Banda verlor 2014 die Wahl, und der neue Präsident Peter Mutharika bemüht sich seitdem um bessere Beziehungen. Er dürfte am Montag mit der 57-jährigen Sängerin zusammenkommen. Madonna ist Berichten zufolge die größte private Spenderin für Kinderprojekte wie etwa Schulen und Waisenhäuser in Malawi. Das südostafrikanische Land gehört nach UN-Angaben zu den 20 am wenigsten entwickelten Staaten der Welt.

RND/afp

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