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Panorama Wirbel um Máximas Mantel
Nachrichten Panorama Wirbel um Máximas Mantel
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22:32 14.04.2016
Mit ihrem Lächeln verzaubert Königin Maxima der Niederlande alle. Für Wirbel sorgte aber ihr grauer Mantel. Quelle: Nicolas Armer/dpa
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Erlangen/Nürnberg

Das niederländische Königspaar hat am Donnerstag Franken besucht. Einen Tag nach der Station in München standen für König Willem-Alexander (48) und seine Frau Máxima (44) in Erlangen und Nürnberg zahlreiche Termine auf dem Programm. Für Wirbel sorgte vor allem der graue Mantel, den Máxima am Vormittag trug.

Stickerei erinnert an Hakenkreuz

Auf dem Kleidungsstück des niederländischen Designers Claes Iversen waren Kreuze und Ornamente aus Schrauben und Nägeln geformt. In den sozialen Medien sorgte der Mantel für Aufsehen, weil eines der Symbole entfernt an ein Hakenkreuz erinnerte.

Nach dem Mittagessen trug die Königin dann ein schlichtes dunkelblaues Kleid. Erster Termin für das Königspaar war ein Siemens-Werk in Erlangen, wo sich die beiden die Fertigung von Magnetresonanztomographen ansahen.

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König Willem-Alexander und seine Frau Máxima absolvierten ein strammes Programm, bevor sie sich am späten Nachmittag von den jubelnden Fans verabschiedeten.

Nach einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt fuhr das Paar weiter nach Nürnberg, wo Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) sie vor dem Museum Tucherschloss empfingen. Zahlreiche Bürger jubelten Willem-Alexander und Máxima bei Sonnenschein zu. Kindergartenkinder riefen mehrfach "Máxima, Máxima". Die Königin lachte und rief: "Dankeschön." Willem-Alexander sagte: "Schönes Wetter, alles gut organisiert."

Anschließend gab es zum Mittagessen Zitronen-Sauerkraut, Spargel, Rinderschulter mit Salat und als Dessert Petersilieneis mit Getreide. Am Nachmittag hatte das Paar weiter großes Programm: Im Alten Rathaussal unterhielt es sich mit Unternehmern. Ziel des Deutschlandbesuchs ist auch die Förderung der Handelsbeziehungen. Das Königspaar war mit einer Gruppe von niederländischen Unternehmern und der Ministerin für Außenhandel nach Bayern gekommen.

Anschließend wollten sich Willem-Alexander und Máxima den durch die NS-Kriegsverbrecherprozesse bekannten Saal 600 im Justizpalast sowie das Memorium Nürnberger Prozesse ansehen. Dort sollte auch eine Zusammenarbeit im Bereich des Völkerrechts besiegelt werden. Im Albrecht-Dürer-Haus wollte das Königspaar zum Abschluss eine Sonderausstellung mit Kupferstichen, Holzschnitten und Radierungen des bekannten Nürnberger Meisters der Renaissance eröffnen.

dpa

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