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Mathe-Olympiade

Niedersachsens Rechenelite holt
 fünf Medaillen


192 Schüler aus ganz Deutschland sind zur Bundesrunde in Göttingen zum Rechnen gekommen: Ohne Taschenrechner lösen sie Aufgaben aus den Bereichen Geometrie, Kombinatorik, Logik, Zahlentheorie, Gleichungen und Ungleichungen. Die Olympiade soll das Interesse an Mathematik fördern.
Ohne Taschenrechner: Zwei Vormittage lang brüteten 192 Schüler aus ganz Deutschland bei der Endausscheidung über den Aufgaben.

Ohne Taschenrechner: Zwei Vormittage lang brüteten 192 Schüler aus ganz Deutschland bei der Endausscheidung über den Aufgaben.

© Rink

So voll wie an diesem Vormittag ist es selten in der Bibliothek des Mathematischen Instituts der Universität Göttingen. Obwohl sämtliche Tische besetzt sind, ist es mucksmäuschenstill. Alle, die hier sitzen, sind hoch konzentriert – und hoch begabt: Sie gehören zu den besten Mathematikschülern der Bundesrepublik und haben sich für die Endausscheidung der Mathematik-Olympiade qualifiziert. Zwei Vormittage lang brüten sie über den Aufgaben. Am Sonntag stehen dann die Ergebnisse fest: Die Schüler aus Niedersachsen holen fünf Medaillen – zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.

Insgesamt 192 Schüler aus ganz Deutschland sind zur Bundesrunde nach Göttingen gekommen. Jedes Bundesland ist mit zehn bis 14 Schülern vertreten, aus Niedersachsen kommen zwölf Teilnehmer, die meisten aus den Klassen 8 bis 13. Die Klausuren dauern viereinhalb Stunden, in dieser Zeit müssen sie jeweils drei Aufgaben bearbeiten. Das Spektrum reiche von Geometrie und Kombinatorik über Logik und Zahlentheorie bis zu Gleichungen und Ungleichungen, erläutert der Koordinator des Wettbewerbs, Alexander Malinowski.

Bis vor zwei Jahren waren bei den Klausuren Taschenrechner erlaubt. Inzwischen dürfen die Schüler keine Hilfsmittel mehr benutzen, nur Stifte, Zirkel, Lineal und Geodreieck können sie mit in den Klausurenraum nehmen. Die vielen Formeln, die es vor allem in der Geometrie gibt, müssen sie im Kopf haben.

Die Olympiade soll das Interesse an Mathematik fördern, auch um dem Nachwuchsmangel in vielen Berufen entgegenzuwirken. „Wir brauchen in Deutschland Facharbeiter und Ingenieure, und für diese Berufe ist Mathematik eine ganz wichtige Grundlage“, meint Susanne Hartwig-Siemon von der Stiftung Niedersachsenmetall, die den Wettbewerb unterstützt. Am Ende ist einer der jüngsten Teilnehmer ganz vorn dabei: Christian Bernert vom Gymnasium Adolfinum in Bückeburg ist zwar erst in der siebten Klasse, räumt aber im Wettbewerb der Klasse 8 eine Goldmedaille ab. Gold holt auch Robin Fritsch vom Gymnasium in Lehrte (Klasse 9).

Heidi Niemann

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  • Welch ein schönes Foto whoknows – 09.05.10
    In dieser Bibliothek habe ich viele viele Stunden gerne verbracht, ein wirklich würdiger Ort für eine solche Veranstaltung.

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