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Noch-Ehefrau von Johnny Depp wittert Verschwörung

Prügelvorwürfe von Amber Heard Noch-Ehefrau von Johnny Depp wittert Verschwörung

Nächste Runde im Rosenkrieg zwischen Johnny Depp und Amber Heard: Die Noch-Ehefrau des Hollywoodstars ist verärgert über ein Dementi der Polizei. Zudem sind pikante Gerichtsdokumente an die Öffentlichkeit gelang. Demnach hat Amber Heard finanzielle Sorgen.

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Ihre Ehe hielt nur 15 Monate: Amber Heard und Johnny Depp. Nun tobt ein Rosenkrieg.

Quelle: dpa

Los Angeles. Laut ihrer Anwältin ist sie "finanziell unabhängig", weshalb sie bei ihrer Scheidungsklage "keine finanziellen Motive verfolgt." Neu veröffentlichte Gerichtsdokumenten geben ein anderes Bild von Amber Heards Finanzen – ein alles andere als rosiges. Danach verdient die 30-Jährige, die Mitte Mai die Scheidung eingereicht hat, zwar 10.000 Dollar im Monat (aus diversen Geschäftsbeteiligungen, Filmrollen nicht eingeschlossen), gibt aber 44.000 Dollar für "laufende Fixkosten" aus.

2000 Dollar für Restaurantbesuche - pro Monat

Darunter fallen unter anderem 10.000 Dollar für Miete, 10.000 Dollar für „Entertainment, Geschenke und Urlaub“, 2000 Dollar für Kleidung, 2000 Dollar für Restaurantbesuche, 2000 Dollar Benzin und Instandhaltungs-Kosten für ihren roten Dodge Charger und 300 Dollar für Reinigungskosten. Hinzu kommen laut Gerichtsakten noch 10.000 Dollar für „diverse Ausgaben“ wie Hundefutter und Gehalt für ihre PR-Frau und Kosten durch ihre Produktionsfirma, die sich bisher (Stand Mitte Mai) auf 55.000 Dollar beliefen. Obendrauf muss Heard ihrer Scheidungsananwältin Samantha Spector 550 Dollar pro Stunde überweisen.  

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Dennoch gab es für die Noch-Ehefrau von Johnny Depp eine Niederlage: Der Antrag von Heard auf vorläufig 50.000 Dollar Unterhalt pro Monat von Depp lehnte der Richter ab. Da es keinen Ehevertrag gibt, muss der Oscargewinner seiner Frau die Hälfte seiner Einkünfte, die er während der Ehe hatte, auszahlen. Da Depp allein 2015 etwa 30 Millionen an Gagen einstrich, stehen Heard davon nach kalifornischem Recht 15 Millionen Dollar zu. 

Polizei dementiert Bericht über Verletzungen

Eine neue Entwicklung gibt es auch im Fall der Prügelvorwürfe: Heards Lager ist stinksauer auf die Polizei von Los Angeles. Denn die Cops, die nach dem Streit vor der Tür von Depps Appartement erschienen waren, dementierten noch einmal öffentlich, dass sie bei Amber Verletzungen im Gesicht gesehen hatten.

Heard soll sich deshalb sicher sein, dass die Polizei von Los Angeles sich auf die Seite von Depp geschlagen hat. Ein enger Bekannter von Amber: „Johnny hat eine enge Beziehung zur LAPD. Er beschäftigt sogar einige Cops außerhalb deren Dienstzeiten als Sicherheitsleute."

Heard hatte Depp wegen häuslicher Gewalt angezeigt, er soll sie am 21. Mai mit einem iPhone ins Gesicht geschlagen haben. Wenige Tage später trat die 30-Jährige mit blauen Flecken im Gesicht vor Gericht, wo sie eine einstweilige Verfügung gegen Depp erstritt. Doch die Polizei widersprach den Schilderungen.

Dierk Sindermann/RND/zys

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