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Nordseeküste von Ölpest bedroht

Sandwall als Schutz Nordseeküste von Ölpest bedroht

Nach der Schiffskollision eines Öltankers und eines Gasfrachters breiten sich vor der belgisch-niederländischen Küste zwei Ölteppiche aus. Helfer haben einen Sanddamm errichtet, der das Naturschutzgebiet Zwin vor einer möglichen Ölpest schützen soll.

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Nach der Kollision sinkt der Frachter Flintstar mit 125 Tonnen Diesel und 427 Tonnen Schweröl an Bord.

Quelle: dpa

Brüssel. Das Gebiet ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel. Die ganze Nacht über sei an dem Wall gearbeitet worden, teilte der Gouverneur der Provinz Westflandern, Carl Decaluwé, am Mittwoch mit.

In den Gewässern vor dem nordbelgischen Ort Seebrügge war am frühen Dienstagmorgen ein  niederländisches Frachtschiff mit einem Gastanker zusammengestoßen und gesunken. Die Besatzung konnte gerettet werden und kam weitgehend mit dem Schreck davon.

Der nur leicht beschädigte Gastanker "Al Oraiq" unter der Flagge der Marshall-Inseln wurde in den Hafen von Seebrügge gebracht. Aus dem auf einer Sandbank aufgelaufenen Frachter "Flinterstar" trat nach dem Unfall jedoch Öl aus. Zwei Teppiche trieben vor der Küste, Helfer saugten das Öl ab.

Die Flinterstar hatte nach Berichten der belgischen Nachrichtenagentur Belga 125 Tonnen Diesel und 427 Tonnen Schweröl an Bord. Nach der Kollision war das Schiff bis zum Dach mit Wasser vollgelaufen, bei Ebbe taucht es aber wieder aus den Fluten auf.

dpa

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