Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Opferzahl steigt auf 79 Tote an
Nachrichten Panorama Opferzahl steigt auf 79 Tote an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:36 19.06.2017
Der Grenfell Tower im Londoner Stadtteil Kensington brannte am 14. Juni völlig aus. Quelle: dpa
Anzeige
London,

Die Zahl der Opfer der Feuerkatastrophe im Londoner Grenfell Tower ist nach Angaben der Polizei auf 79 gestiegen. Polizeichef Stuart Cundy sagte am Montag, es müsse im Zuge der Ermittlungen sogar mit noch mehr Toten und Vermissten gerechnet werden. Es sei schwer, die von dem Feuer am vergangenen Mittwoch angerichtete Verwüstung in Worte zu fassen. Bisher hatte die Polizei von 58 Toten und Vermissten gesprochen.Die Polizei veröffentlichte Fotos aus dem Innern des ausgebrannten Gebäudes, die das Ausmaß der Katastrophe zeigen.

Zur Galerie
Bislang 79 Menschen hat die verheerende Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower das Leben gekostet. Nun zeigen neue Aufnahmen aus dem Inneren des Gebäudes das ganze Ausmaß der gewaltigen Feuersbrunst.

Der Brand des Grenfell Tower im Stadtteil Kensington stimmt die Briten auf ihrer Suche nach Antworten ernst und nachdenklich. Am Montag wollen sie mit einer Schweigeminute der Opfer der Brandkatastrophe gedenken. Um 11.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MESZ) soll in allen öffentlichen Gebäuden Stille herrschen. Am Sonntag waren noch 18 Verletzte im Krankenhaus, neun von ihnen noch immer in kritischem Zustand.

Untersuchung prüft mögliche gesetzliche Vorstöße bei der Renovierung

Der Blick in der britischen Hauptstadt richtet sich auf die Klärung der Ursachen und mögliche Lehren für die Zukunft. So geht Schatzkanzler Philip Hammond davon aus, dass die am Grenfell Tower benutzte brennbare Gebäudeverkleidung in Großbritannien verboten ist. Bei der strafrechtlichen Untersuchung des Unglücks solle nun geprüft werden, ob es bei der Renovierung des Wohnhochhauses gesetzliche Verstöße gegeben habe, sagte der Tory-Politiker im BBC-Fernsehen am Sonntag.

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan brachte derweil den Abriss von veralteten Gebäuden ins Gespräch. Viele Hochhäuser aus den 60er und 70er Jahren entsprächen nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards.

Sowohl die Behörden als auch das zuständige Bauunternehmen waren nach dem Brand des Hochhauses im Stadtteil Kensington in die Kritik geraten. Die erst vor kurzer Zeit angebrachte Verkleidung des Gebäudes soll Berichten zufolge zu der Katastrophe beigetragen haben. Zudem habe es im Grenfell Tower keine angemessenen Fluchtwege gegeben.

Von RND/dpa/krö

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Fälle häufen sich. Ein illegales Autorennen hat am Sonnabend in Mönchengladbach einen Fußgänger das Leben gekostet. Der flüchtige zweite Fahrer wurde mittlerweile ermittelt, am Nachmittag dann ein dritter Tatbeteiligter festgenommen. Am Montag startete in Saarlouis ein Prozess um ein illegales Rennen, bei dem eine 14-Jährige ums Leben gekommen war.

19.06.2017
Panorama Prominenter Nachwuchs - Beyoncés Zwillinge sind da

Die Zwillinge von Sängerin Beyoncé und ihrem Mann Jay-Z sind zur Welt gekommen. Namen und Geschlecht sind noch nicht offiziell bekannt – aber möglicherweise hat sich ein berühmter Bekannter des Ehepaars bereits verplappert.

18.06.2017

Blutiges Drama beim umstrittenen Stierkampf im Südwesten Frankreichs: Ein Bulle hat den spanischen Stierkämpfer Ivan Fandiño aufgespießt und tödlich verletzt. Der Tod des 36-jährigen Matadors heizt die Kontroverse um den Stierkampf neu an.

18.06.2017
Anzeige