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Monacos Fürstenpaar zu Gast im Vatikan

Audienz beim Papst Monacos Fürstenpaar zu Gast im Vatikan

Ganz in Weiß und mit Schleier erschien Charlène von Monaco mit Fürst Albert zu einer Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan. Der Besuch des Fürstenpaars aus dem katholischen Monaco ist eine Tradition.

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Fürst Albert und seine Frau Charlène von Monaco besuchten seine Heiligkeit im Vatikan.

Quelle: AFP

Rom. Papst Franziskus hat bei einer Privataudienz mit Fürst Albert II. (57) und Charlène von Monaco (37) über Themen wie Frieden, Migration und Sicherheit gesprochen. Beide Seiten hätten in dem "herzlichen Gespräch" am Montag die guten Beziehungen zwischen dem Fürstentum und dem Kirchenstaat betont, teilte der Vatikan mit. Der 79 Jahre alte Pontifex sprach mit dem Fürstenpaar auch über "gemeinsame Interessen wie den Schutz der Umwelt und humanitäre Hilfe".

Ein zentrales Thema seien grundlegende Probleme der internationalen Gemeinschaft "wie Frieden, Sicherheit, die Aufnahme von Migranten und die generelle Situation im Mittelmeerraum und dem Nahen Osten" gewesen. Medienberichten zufolge wollten sich Albert und Charlène mit dem Besuch bei Franziskus auch für seinen Segen zur Taufe ihrer Zwillinge bedanken. "Ich werde insbesondere für Ihre Kinder beten", versprach der Papst. Nach Rom kam das Paar jedoch ohne seine beiden Kinder.

Charléne trug bei der Privataudienz einen weißen Schleier. Ein Privileg, das nur wenigen Adligen zuteil wird.

Quelle: AFP

Fürst Albert trug einen schwarzen Anzug, Charlène ein cremefarbenes Kleid und einen weißen Schleier. Ein Privileg, das die Fürstin mit nur sieben anderen Adelsangehörigen auf der Welt teilt. Alle anderen weiblichen Gäste werden gebeten, in schwarzer Garderobe zu erscheinen.

Nach dem 20 Minuten langen Gespräch tauschten beide Seiten Geschenke aus, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Franziskus bekam unter anderem einen Korb mit Obst und Gemüse und eine in Monaco gedruckte Sonderausgabe seiner Enzyklika; Albert und Charlène im Gegenzug wie üblich das Lehrschreiben "Evangelii Gaudium".

dpa/abr

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