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Patient stirbt nach Anschlag auf Notarztwagen

Reifen zerstochen Patient stirbt nach Anschlag auf Notarztwagen

Unglaublich: Während ein Mann von Notärzten reanimiert wird, hat ein Unbekannter den Reifen ihres Einsatzwagens zerstochen. Die Folgen sind furchtbar: Der Wagen blockierte die Einsatzstelle, erst nach Minuten konnte der Patient ins Krankenhaus transportiert werden. Dort starb der Mann.

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Essen. Wegen eines zerstochenen Reifens hat ein Notarztwagen mit einem schwerkranken Patienten an Bord in Essen zu spät die Klinik erreicht. Der Mann sei im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Reifen sei zerstochen worden, während die Besatzung des Notarztwagens versucht habe, den über 60 Jahre alten Patienten am Donnerstag in einer Praxis wiederzubeleben.

"Deutliche Einstichstelle am Mantel"

Da der Wagen auch die Ausfahrt für den begleitenden Rettungswagen blockierte, habe sich die Abfahrt zur Klinik um mindestens zehn Minuten verzögert. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. "Eine deutliche Einstichstelle am Mantel des Reifens lässt darauf schließen, dass dieser mutwillig zerstochen wurde", sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei versucht nun herauszufinden, ob der Patient überlebt hätte, wenn der Rettungswagen ohne Verspätung hätte abfahren können. "Wir ermitteln, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Tod des Patienten und dem zerstochenem Reifen besteht", zitiert RP-Online eine Polizei-Sprecherin.

dpa/zys

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