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Peta: Vorrang für Hunde und Heuschrecken

Organisation Peta: Vorrang für Hunde und Heuschrecken

Ihre Aktionen richten sich gegen Mediziner, Pharmazeuten, Zoologen, gegen Fleischereien, Angler, Pelzhändler oder Zirkusbetriebe – kurz gegen alle, die mit Tieren arbeiten oder von ihnen leben. Sogar Barack Obama ist schon ins Visier der Tierrechtler gerückt.

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Die harmlose Seite: Peta-Werbung mit viel nackter Haut.

Quelle: AFP (Archiv)

Als er vor laufenden Kameras eine Fliege erschlug, meldeten sich sofort Anhänger der Organisation Peta und forderten vom US-Präsidenten mehr Herz für Fliegen. „Wir wollen Mitgefühl sogar mit den neugierigsten, kleinsten und unsympathischsten Tieren“, sagte ein Peta-Sprecher.

Nicht selten greifen Tierrechtler allerdings zu härteren Methoden, wenn es um die Verteidigung der Rechte der Kreatur geht. Dann werden die Scheiben von Fleischerläden zertrümmert, gehen Versuchslabore in Flammen auf, erhalten Forscher unverhohlene Morddrohungen. In Großbritannien gelang es Tierrechtlern Anfang 2002 sogar eines der weltgrößten Unternehmen für unabhängige Tierversuche, die Forschungsfirma Huntingdon Life Sciences, aus dem Land zu vertreiben.

Beobachter der Szene registrieren eine Radikalisierung. Da spricht der Chefideologe von Peta Deutschland, Edmund Haferbeck, von „Täterbranchen“, die die Menschen über ihren Umgang mit Tieren „belügen und betrügen“. Gegen sie gehe Peta knallhart vor, weil diese „Tiernutzer“ ihrerseits knallhart gegen Angriffe auf ihre ökonomischen Interessen reagierten. „Ein Leben wird für uns immer mehr wert sein als eine aufgebrochene Tür, ein zerstörtes Versuchslabor oder ein in Brand gesteckter Fleischlaster“, schreiben Haferbeck und Frank Wieding in ihrem 1998 erschienenen Buch „Operation Tierbefreiung – ein Plädoyer für radikale Tierrechtsaktionen“. „Der militante Kampf für die Tiere ist ein Eintreten für Gerechtigkeit.“ „Tiernutzer“ sind in den Augen von Tierrechtlern „Tiermörder“. Wissenschaftler, die Medikamente an Tieren testen, werden als Verbrecher angeprangert.

Den Tierrechtlern von Peta fliegen trotz dieser fragwürdigen, teils kriminellen Einstellung die Sympathien zu. Sie haben wachsenden gesellschaftlichen Einfluss. Vor allem das gekonnte Spiel mit den Medien hilft Peta dabei, das „tierausbeuterische Establishment“ wirkungsvoll an den Pranger zu stellen. Die Organisation trifft auch bei Journalisten oft auf Verständnis. Schließlich befördert sie eine vermeintlich gute Sache. Die tierquälerische Haltung von Legehennen, Rindern oder Schweinen kann man mit gutem Gewissen scharf kritisieren. Das deutsche Tierschutzgesetz besagt, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. Der Profit aus zu engen Ställen ohne Tageslicht und Auslauf ist sicherlich kein vernünftiger Grund.

Doch den Tierrechtlern geht es in erster Linie gar nicht darum, die Lebensbedingungen gequälter Tiere zu verbessern. Sie sind auch keine Naturschützer, die sich um den Erhalt der Artenvielfalt sorgen. Ihr Ziel ist grundsätzlicher. Sie streben einen Wertewandel an: Militante Tierrechtler stellen Mensch und Tier auf eine Stufe. Für Peta gibt es keinen Grund, Menschen rechtlich besser zu stellen als Hunde oder Heuschrecken. Der Mensch habe keine Sonderrechte, erklärt die Gründerin und Präsidentin der radikalen Tierrechtsorganisation, die US-Amerikanerin Ingrid Newkirk: „Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Junge.“

Newkirks Vasallen in Deutschland sind nicht weniger fanatisch. Peta-Anhänger halten es sogar für verwerflich, mit einem Lederball Fußball zu spielen oder Lederschuhe zu tragen. Alle Menschen sollten nach ihrer Ansicht vegetarisch, besser noch vegan leben, also komplett ohne tierische Erzeugnisse. „Toleranz gegenüber Fleischessern zu fordern, ist ebenso absurd und obszön, wie Toleranz gegenüber Vergewaltigern und Mördern zu fordern“, erklärt etwa der Salzburger Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan.

Doch damit geraten Tierrechtler in eine moralische Sackgasse. Denn fast alles, was Menschen tun, tötet oder vertreibt irgendwelche Tiere. Was passiert zum Beispiel, wenn Schädlinge sich ungehindert ausbreiten könnten und die Ernten vernichten? Missernten und Hungersnöte wären die Folge, sie würden zum Tod Tausender Menschen führen. Viele Peta-Sympathisanten glauben vermutlich, sie würden etwas für den Tierschutz tun. Sie haben sich entweder nicht besonders intensiv mit den Absichten der Organisation befasst oder nicht hinreichend über die zerstörerischen Konsequenzen dieser Philosophie nachgedacht.

Tierrechtler sind weltweit auf dem Vormarsch. Ihre Kampagnen richten sich vor allem gegen große Nahrungsmittel-, Mode- oder Pharmakonzerne. Ihr Erfolg und ihre ständige Medienpräsenz setzt die traditionellen Tierschutzorganisationen offenbar unter Zugzwang. Deren Forderungen nähern sich immer häufiger den radikalen Peta-Positionen an.

Peta: klein, aber erfolgreich

Peta erfreut sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit. Ihre aufsehenerregenden Kampagnen gegen Pelze – etwa mit der attraktiven Che-Guevara-Enkelin – provozieren, aber kommen an. Viele denken, es handele sich bei den Tierrechtlern um eine große Organisation. In Deutschland hat Peta zwar rund 20. 000 Mitglieder (weltweit sind es rund zwei Millionen), betreibt aber nur ein kleines Büro mit etwa 25 Mitarbeitern in Gerlingen bei Stuttgart. Der eingetragene, gemeinnützige Verein Peta Deutschland wurde 1994 gegründet und ist eine Schwesterorganisation von Peta USA (gegründet 1980).

Peta finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen und erhält keine staatliche Unterstützung. 2008 wurden insgesamt rund 1,5 Millionen Euro eingesammelt. Rund 390. 000 Euro entfallen davon auf Personalkosten und Verwaltung, der Rest von knapp 1,2 Millionen Euro wird nach Angaben von Peta-Mitarbeiter Edmund Haferbeck für Programme und Projekte verwendet. Es werde mehr politische Arbeit für die Durchsetzung von Tierrechten gemacht als konkreter Tierschutz, erklärt Haferbeck. Die Arbeit von Peta stützt sich auf vier Säulen: die Bekämpfung der Intensivtierhaltung, die Abschaffung von Zoos, Zirkussen oder Delfinarien, den Kampf gegen das Tragen von Pelzen und die Abschaffung von Tierversuchen. Kampagnen richten sich vor allem gegen große Unternehmen, darunter Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Modefirmen und Pharmakonzerne.

Peta beteiligt sich selbst nicht an Einbrüchen zur Befreiung von Tieren, arbeitet aber mit militanten Gruppen wie der Animal Liberation Front zusammen und veröffentlicht deren Filmmaterial. Peta spricht gezielt Jugendliche an, Mitarbeiter halten Vorträge vor Schülern und Studenten. Kritiker werfen der Organisation Heuchelei vor. Nach Angaben des Zentrums für Konsumentenfreiheit hat Peta USA zwischen 1998 und 2005 ausgesetzte Haustiere töten lassen – offenbar um Geld für deren Ernährung zu sparen. Während Peta von Einzelfällen spricht, berichten Kritiker von rund 14. 000 getöteten Tieren.

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  • ... deva – 25.12.10 ich habe schon viel schlechte artikel gelesen, und dieser ist einer davon....
  • Späte Antwort Kai Voss – 21.01.10 Nicht ganz richtig. Ich stell mich nicht auf eine Stufe mit den Tieren. Ich bin eines. Evolution nennt sich das.
    Und wieso sollte ich da nicht auch nach meinen Instinkten hadeln. Wer sagt, das Tiere zu keinem moralischen Denken im Stande sind? Bzw wer will das beweisen? Vieles kann man messen, aber was ein Tier tatsächlich denkt, wissen wir letztendlich nicht.
    Moral und Ethik sind ohnehin sehr abstrakte Konzepte, die in jeder Kultur anders sind. Woher nehmen sich manche das echt zu behaupten, dass ihre die einzig Wahre ist?!

    Aber, wie ich bereits eingeräumt habe, ist es natürlich möglich sich rein pflanzlich zu ernähren (und die Frage: wozu dann ein Leben nehmen bleibt, und ich kann sie verstehen); problematisch bleibt aber immer die Protein Aufnahme. Die höchsten Konzentrationen finden sich bekanntlich in Fleisch und anderen tierischen Produkten. Als Ersatz bietet sich (ganz klassisch) zB Soja. Allerdings ist hier das Verhältnis Fett zu Protein wesentlich höher als bei magerem Fleisch, sodass man sehr auf seine Ernährung achten muss. So ist es auch mit sehr vielen anderen "Ersatz"-Produkten.
    Reine Fleischesser sind wir zwar nicht, reine Pflanzenfresser aber auch nicht. Wir sind Allesfresser wie zB Schweine auch. Und wie einige unserer nahesten Verwandten, den Schimpansen.
    Und wenn man die Tierwelt so betrachtet, zeigt sich ein deutliches Bild, das die meisten hoch intilligenten Arten Allesfresser sind. Woran kann das wohl liegen?!
    Auch wenn unsere Zähne und Verdauungssystem nicht auf Fleisch spezialisiert sind, ich für meinen Teil kann's wunderbar kauen und verdauen.

    Dass ein Menschenkind (hier) nicht in einen "Tierkadaver" beißt, liegt wohl einfach daran, dass seine Eltern ihm das nicht vorleben. Kätzchen ZB lernen das Jagen auch erst Schritt für Schritt.

    Und um beim Einstiegsthema zu bleiben; nein, ich finde es eigentlich nicht unmoralisch ein Tier zu essen, ein Tier zu töten um die Resourcen zu nutzen. Sie zu quälen ist, was es widerlich macht. Ihnen das Fell über die Ohren ziehen und dann den Rest des eigentlich verwertbaren Kadavers einfach zu verbrennen, ist krank.
    Wir mögen uns zwar rein pflanzlich ernähren können, aber wieviele Tiere hätten wohl überlebt, hätten wir ihnen nicht ihre Nahrung weggefressen? (Verhungern ist ein langsamer, qualvoller Tod. nur mal so nebenbei)
    Letztendlich ist nicht nur die direkte Gegenüberstellung ein Kampf ums überleben, sondern jeder einzelne Tag. Es sterben laufend etliche Lebewesen, damit eines überleben kann. Und am Ende tritt der als Sieger hervor, der am stärksten war. Oder einfach nur das meiste Glück hatte.
  • Kommentar zu Kai Voss Andre – 13.01.10 Hallo Kai, komisch, du stellst dich jetzt plötzlich auf die gleiche Stufe mit einem Tier (den Fleischessern). Im Gegensatz zu dir sind die natürlichen Fleischesser allerdings auf Inhaltsstoffe des Fleisches angewiesen, würden ohne diese in freier Wildbahn krank. Aber wichtiger ist: Tier haben keine Möglichkeit, moralisches von unmoralischem Verhalten zu unterscheiden. Sie folgen ihren Instinkten und können nicht darüber reflektieren, ob es ethisch vertretbar ist, ein anderes Leben auszulöschen. Die meisten Menschen können das sehr wohl. Und da bei uns keine biologische Notwendigkeit besteht, Fleisch zu essen, ist dies der Grund,auf Fleisch zu verzichten. Dass wir keine Fleischesser sind , zeigen viele Tatsachen: das Gebiss, die Länge des Darmes, einige fehlende Verdauungsenyme, fehlende Jagdinstinkte . Kein Kind käme auf die Idee, in eine rohes Stück Fleisch zu beissen, an dem noch des Rest-Tier dranhängt. Kinder von natürlichen Fleischessern tun dies schon...Es gibt noch viele weitere Gründe...Aber soviel für heute.
  • Wiesenhof Tina – 13.01.10 Ich muß sgen ich bin fassungslos wie hierzulande mit Tieren umgegeangen wird!!!
    Nutztierhaltung ist ja eine Sache man kann ja nicht von jedem verlangen kein Fleisch mehr zu essen, aber ich finde dann sollten es die tiere vorher so gut wie möglich haben ohne Angst und stress!
    Die Mitarbeiter von Wiesenhof scheinen ziemlich abgebrüht zu sein, es scheint wirklich so als sei das alltäglich so...allein dieses schreien von den armen Tieren.
    Aber leider wird es wie immer sein es wird eine Zeit drüber geredet und dann ist alles wieder vergessen und die die weiter leiden müssen ( das es immer nur um Profit geht ) sind die TIERE!!!!
    Klar das wiesenhof sagt das sei ein Einzelfall und dann noch auf ihrer HP auf diese beiden Artikel über PETA verweist das soll natürlich die Glaubwürdigkeit herabsetzen.
    Für solche Betriebe zählt ein Tierleben einfach garnichts.
    Das sowas in deutschland immer noch möglich ist finde ich einfach nur bedenklich!!!!!!!!!!!!!
  • Unfug Tomato – 13.01.10 Sorry, aber zeige mir mal einen Hähnchenproduzenten, der sich mehr um die Tiere kümmert wie WHof.

    Der aktuelle Fall zeigt doch, dass die Schnitzel-Al Quaida Peta vor keiner Lüge zurückschreckt und sogar vermeintliche Tierquäler bezahlt um gute Filmaufnahmen zu bekommen. Tierschutz ist etwas sehr wichtiges,
    aber Peta schadet den seriösen Tierschutzorganisationen.
  • Wiesenhof Marco aus HH – 13.01.10 Hallo Gisela, ich stimme Dir voll und ganz zu. Die Herren von Wiesenhof befürchten nur, dass Ihnen die Umsätze wegbrechen. Ich habe mir das Video angesehen und muss sagen, sobald ich das Wiesenhof Logo sehe bekomme ich das Kot..n. Es widert mich regelrecht an. Da helfen auch keine Werbespots mit saftigen Fleisch und knackigen Är...en. Das ist auch die Meinung vieler Leute aus meinem Umfeld. Good Bye Wiesenhof!
  • Wiesenhof Gisela Stolze – 13.01.10 Leider mußte ich feststellen, dass ich mich vom Image und geschickten Werbekampagnen von Wiesenhof habe täuschen lassen. Menschen in Leitender Verantwortung sowie deren Mitarbeiter, die so UNMENSCHLICHES Leid über Tiere bringen, kann und will ich nicht unterstützen.
    Ich werde auch in meinem Umfeld darauf achten, dass keine Wiesenhof- Produkte mehr gekauft werden. Die Stellungnahme ist mit Sicht auf das Leid und die Qual der Tiere,die durch Sie verursacht werden , Lächerlich! Wo sind die in der Werbung versprochenenen Maßnahmen, mit denen dem Verbraucher suggeriert wird , wie schonend und möglichst SCHMERZFREI,ohne Angst und das ist der größte Hohn- IM SINNE DES TIERSCHUTZES die Tiere aufgezogen weden?
    Das ist eine riesengroße LÜGE ;
    es geht der Firma doch nur um größere Gewinne,und wenn die Tiere QUALVOLL umkommen,dann interessiert das in der Chefetage keinen einzigen Menschen. Vermutlich ist die einzige Sorge, die Sie nach diesem Fernsehbericht umtreibt,ob die Repotage sinkende UMSATZZAHLEN bedeuten!
    Ich frage mich oft:Haben Menschen, die in solch einer Verantwortung stehen , überhaupt eine Vorstellung, wie riesengroß ihre Entscheidungen die Fürsorge oder das Leid der ihnen anvertrauten Lebewesen beeinflussen? Es sind Lebende,FÜHLENDE;schmerzempfindendeTiere und keine GUMMISCHLÄUCHE,mit denen Sie es zu tun haben.
    Wie kann man in dem Bewußtsein leben und arbeiten, mit dem Leid von Lebewesen so gleichgültig umzugehen? Wo sind Moral und Verantwortungsbewußtsein geblieben? Wo die Scham? Können sich diese Menschen noch selbst in die Augen schauen ?
  • Lügen und Anschuldigungen Michael Hilgarth – 13.01.10 Zum Thema "PETA tötet Tiere":
    Informiert euch doch bitte erst einmal, bevor ihr diesem Bericht, der einzig der Hetze gegen PETA (von der Fleischlobby/PETA Gegnern in Aufrag gegeben?) Glauben schenkt. Dieses Gerücht wurde vom CCF ('Center for Consumer Freedom') in die Welt gesetzt. Übrigens: Firmen wie Kentucky Fried Chicken und andere Fleischproduzenten sind Mitglieder... braucht man dazu noch etwas sagen? (Zitat Wikipedia: "Der Grund für das Mitarbeiten von KFC kann in den PETA-Kampagnen gegen das Unternehmen begründet sein. PETA betreibt zum Beispiel eine Website, auf der über den Umgang KFCs mit den Tieren für die Fleischgewinnung berichtet wird.")

    Eine ähnliche Strategie versucht nun Wiesenhof, nachdem sie von PETA an den Pranger gestellt wurden - sie nutzen die Verlinkung auf diese Bericht, um PETA in den Dreck zu ziehen.
    Für wie blöd halten Sie ihre Leser eigentlich?

    Ja, Peta tötet Tiere - allerdings nicht um "Futterkosten" zu sparen. Siehe (Link von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen) für die wahren Fakten...

    Alle, die sich hier über PETA aufregen, den lächerlichen 'Argumenten' aus dem Bericht glauben schenken, tun das doch nur aus einem Grund: Um die Fakten des aktuellen Wiesenhof-Skandals & Massentierhaltung herunterzuspielen. Dann ist ja alles wieder in Ordnung und man kann an der Fleischtheke wieder ordentlich zugreifen. Wacht auf und sucht nicht nach Rechtfertigungen für euer Konsumverhalten.
  • Fragen Kai Voss – 13.01.10 Ich frage mich; ist es wirklich falsch Tiere zu töten um sie zu essen?!
    Ich habe vollsten Respekt vor jedem, der für sich entscheidet kein Fleisch zu essen. Aber ich esse gerne Fleisch und es gibt abermillionen Tiere, die da mit mir einer Meinung sind.
    Möchte Peta oder wer auch immer als nächstes auch den Löwen die Jagd auf Antilopen verbieten?!
    Und wenn nicht, wieso sollten Tiere mehr Rechte haben als Menschen?

    Ich gebe zu, das Jagen und anschließende Töten eines Tieres ist ein Sache, die Tierhaltung eine andere. Doch obwohl ich gegen solche Sachen wie Legebatterien bin, so verweise ich wieder auf das Tierreich und sage: Tierhaltung kommt auch dort vor. Denkt nur an die Ameisen, die Blattläuse halten, sie "melken" und als Gegenleistung vor Räubern wie den Marienkäfern schützen. Ist das auch falsch? Ist das Quälerei?!

    Ich will keine tatsächlichen Tierquäler verharmlosen, und ich will kein Töten von Tieren als unbedenklich titulieren, doch wer jemanden - sei es Tier oder Mensch - in Notwehr tötet, ist auch kein Mörder.
    Und um den Kritikern zuvor zu kommen; nein, das Töten eines Tieres ist keine Notwendigkeit wie die Notwehr. Man KANN sich tatsächlich auch vegan ernähren und gesund bleiben. Doch das Verspeisen von Fleisch ist eine natürliche Handlung und somit nicht gleichzusetzen mit einem Mord aus reiner Grausamkeit.
    Wieso müssen wir uns also moralisch für was Bessere halten, als all die Tiere, die jede Gelegenheit nutzen würden, um uns zu verspeisen?!

    Fragen, die ich mir seit Jahren stelle, und auf die ich gerne Mal vernünftige Antworten haben würde.
  • Ethik und Tierrechtsphilosophie a.weinandy – 12.01.10 Weder PETA noch eine andere Tierrechtsorganisation stellt Tiere auf die gleiche Stufe wie den Menschen. Wer die Grundlagenliteratur dazu kennt, findet dies immer wieder bestätigt. Aber leider liest diese kaum einer.
    Es geht dabei vielmehr um die gleiche Berücksichtigung gleicher Interessen. Das heisst zum Beispiel: das Bedürfnis eines Tieres, nicht zu leiden sollte genauso berücksichtigt werden wie das Bedürfnis eines Menschen, nicht zu leiden. Es geht hier um die ABWÄGUNG von Interessen, z.B.: was hat mehr Recht auf Berücksichtigung: das kurze Geschmackserlebnis des Menschen beim Essen von Fleisch oder das Leben eines Tieres? Jeder objektive Mensch wird sich für das zweite entscheiden... Leider ist die Kultur so gewachsen, dass nur schwer ein Wandel zu erreichen ist, doch er ist möglich.

    Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass Straftäter an Menschen zuerst Tiere gequält haben. Das sollte der Gesellschaft zu denken geben, die ihren Kindern tagäglich durch Verharmlosung des Fleischkonsums diese Erniedrigung Andersartiger vorlebt. Gewalt erzeugt Gewalt. Veganer (auch die von PETA) sind friedliebende Menschen. Und die Welt wäre ohne Fleischkonsum ein friedlicherer Ort. Man sehe sich die Geschichte der vegetarischen (asiatischen) Völker an. Warum waren und sind denn viele große Philospohen und Vordenker Vegetarier? Weils sie das Unrecht erkannt haben.

    Das Verspeisen seines toten Körpers ist kein vernünftiger Grund, "einem Tier Schmerzen, Leiden oder schäden zuzufügen". Es ist somit schlicht ein Gesetzesbruch des bestehenden Tierschutzgesetzes. Der Mensch kann sehr gut und gesünder ohne Fleisch leben, wie Millionen von Vegetariern und Veganern in Deutschland und zahlreiche internationale Studien beweisen. Es ist also KEIN vernünftiger Grund. Ebenso wie der Genuss von Milch und Eiern völlig unnötig und damit unvernünfitg ist. Es widerspricht also auch dem Tierschutzgesetz... Alle Schwache haben in unserer Gesellschaft leider (fast) keine Lobby, das wirtschaftliche Interesse wird immer höher gestellt. Leider...
  • Peta-Veganer Highna – 12.01.10 Liebe Veganer von der Peta! Bitte fresst den arnmen Tieren nicht immer ihre Nahrung weg - der gute salat ist viel zu schade für euch...
  • dito Torsten Tschöpe – 12.01.10 Herr Stoll, Sie sprechen mir aus der Seele.
  • Wiessenhof Produkte boykottieren ist die einzige Lektion, die sie verstehen können! Sebastian R. aus Köln – 12.01.10 Ich denke dieser Artikel stützt erheblich deren Transparenz und Möchtegern Loyalität gegenüber Verbrauchern und finde es eine Schande wie sie versuchen sich aus den Dreck zu ziehen.

    Mit ihrem Vorwort auf Ihrer Internetseite zeigt es aber eher dass die Firma Wiesenhof es offensichtlich versagt solche Missstände zu erkennen. Ich kann es mir nicht vorstellen wie eine Betriebsleitung derartige Verstöße nicht sieht, bzw. mitbekommt - dies ist und bleibt mir ein Rätsel.

    Wiesenhof versucht nun von sich auf andere abzulenken und weist auf diesen Artikel über die PETA hin. Dieser Vorwurf muss aber auch erst ein mal bewiesen werden. Aber in diesem Bildmaterial der gestrigen Reportage von Report Mainz sprechen die Bilder für sich: man kann nicht sagen dass es den Tieren pudelwohl geht!

    Mit diesem Versuch verlieren sie hoffentlich zahlreiche Gummipunkte, bzw. Kunden.

    Wünsche Wiesenhof eine empfindliche Umsatzeinbuße! Solche Firmen reagieren nicht auf Staatsanwaltschaft, Strafen, Tierschutzvereine. Diese können sie mit Ihrer Horde an Rechtsanwälten von der Hand schütteln.

    Aber ein deutlicher Rückgang im Konsum ihrer Produkte ist aber eine schallende Ohrfeige und richtet denen wirtschaftlich einen höheren Schaden an als eine lächerliche Geldstrafe wegen einer Ordnungswidrigkeit (so wird es nämlich heissen)!

    "WIESENHOF hat den begründeten Verdacht, dass der Farmleiter durch die Tierrechtsorganisation PETA instrumentalisiert wurde *). Die Tatsache, dass das Fehlverhalten augenscheinlich geduldet wenn nicht sogar gefördert wurde, legt diesen Verdacht nahe. WIESENHOF prüft aus diesem Grund eine Strafanzeige gegen PETA. Unabhängig von dieser Vermutung bedauern wir es, dass diese Verstöße vom verantwortlichen Farmleiter nicht den Behörden oder unserem Unternehmen angezeigt wurden."
  • Peta Michael Stoll – 12.01.10 Frau Dr. Kautenburger, woher nehmen die Menschen das Recht und die ethische Legitimation Tiere auf eine niedrigere Stufe in der Wertehirarchie zu stellen als den Menschen. Tiere sind Wesen die in der evolutionären geistigen Entwicklung noch nicht bei den Menschen sind,( die ihre sogenannte Intelligenz benutzen um möglichst viele der eigenen Spezies umzubringen)
    Anatomisch und organisch trennt den Menschen vom (Säuge)Tier nur wenig. ( sonst würden die Tierversuche auch für Tierquäler keinen Sinn ergeben.)
    Die Intelligenz von Tieren ist sehr unterschiedlich und ähnelt je nach Tier der Intelligenz von 2 bis 5 jährigen Kindern.
    Angstempfinden, Schmerzempfinden, Freudeempfinden ist bei den Tieren genauso ausgeprägt wie bei den Menschen.
    Selbst wenn das nicht so wäre, gäbe es immer noch keinen plausiblen Grund Versuche an Tieren vorzunehmen und an Menschen nicht.
    Das das jedoch so gehandhabt wird, liegt nur daran, dass der Mensch das Tier mit Gewalt beherrschen kann.
    Der intelligente Mensch braucht auch für sein Selbstwertgefühl Einen, der nach seinem Empfinden unter ihm steht.
    Das können je nachvorherrschender politischer Meinung Menschen anderer Völker, anderer Hautfarbe oder anderen Glaubens sein.
    Oder aber als gemeinsamer Nenner aller Verhaltensgestörten, die Tiere.
    Logisch ist das nicht aber es wird so in aller Welt gehandhabt.
    Wenn sich Tierschutzorganisationen radikalisieren ist das nicht schlecht, sondern notwendig, bei einer Menschheit und bei Politikern die sich nur noch bewegt wenn es unangenehm wird. Ein brennendes Tierlabor (natürlich ohne Tiere) ist gelebter Tierschutz.
    Erst wenn sich die abartigen Sadisten nicht mehr getrauen Medizin oder Pharmazie zu studieren, um Ihren Perversionen unter dem Deckmantel der Wissenschaft nachzugehen,gibt es Fortschritte im Tierschutz.
    Es ist eine ganz verlogene Diskussion um die Tierversuche. Alle würden lieber Menschen nehmen. Nur weil das Verboten ist nehmen sie Tiere, weils erlaubt ist.
    Dr. Mengele und Konsorten und auch die Japaner in China glaubten sich im Recht und auf der richtigen Seite.


  • Tja Torsten Tschöpe – 12.01.10 Sie führen in Ihrem Artikel an, daß
    Peta Menschen und Tiere auf eine Stufe stellt. Damit liegen sie offensichtlich falsch. Denn im Vergleich zu Tieren lebt der Verfasser dieses Artikels offenbar im untersten Kellergeschoß.
  • betr.: Artikel oben CS – 11.01.10 Im obigen Artikel wird ja eindeutig eingestanden, daß Mißstände tatsächlich VORLIEGEN, man darf sich also fragen, wieso es diese im Land der Tierlieber Deutschland überhaupt noch GIBT!
    Es ist schlichtweg nicht mehr mit dem Begriff "Vernunft" vereinbar, wenn Tiere aufs Übelste gequält werden, bevor Sie endlich gen Himmel fahren 'dürfen'. Es IST EIN SKANDAL, daß Tierquäler in SCHUTZ genommen werden - das DARF NICHT SEIN!
    Wenn ein paar peta-Durchgeknallte Tiere und Menschen "auf eine Stufe stellen" wollen, dann haben die einen Teil der Evolutionsgeschichte komplett verpennt; z.B. Lederschuhe gab es auch schon zu Zeiten, als es KEINE Massentierhaltung gab. Lederschuhe heißt nicht gleich Tierquälerei. Tierschlachtung ist - seit es den Menschen (inkl. Vorläuferexemplare!) gibt - Bestandteil der Gesellschaftsgeschichte der menschlichen Zivilisation, aber eben auch der tierischen Existenz.
    Jene, die Tierquälereien oder Tierversuche dadurch zu rechtfertigen versuchen, indem sie auf eine Art "Schlachttradition" verweisen, vergessen (haben die Alzheimer?)zu oft, daß Tiere nicht brutal umgebracht, kreaturunwürdig transportiert oder fassungslos unsagbar gequält werden müssen! MÜSSEN SIE EBEN NICHT!!!
    Jedes Jahr schmeißen tausende von Nordic Walking-Emanzen Ihre Stöckchen in die Ecke, um durch deutsche/europäische Wälder zu trampeln und um Pilze zu sammeln; WARUM KÖNNEN DIE KERLE NICHT ENDLICH DIE VIEL ZU VIELEN WILDSCHWEINE ABSCHIESSEN, die durch die Wälder heizen?
    Wir sind einfach nur ZU BESCHEUERT, ZU ÜBERBÜROKRATISIERT in diesem Land: viele ECHT vernünftige Handlungen werden ZU SPÄT bewilligt. Erst wenn die Wildschweine alle Bäume breitgefressen und -geschubbert haben, erst wenn auch jeder Berliner vor der eigenen Haustür die Wildschweine hat - am besten am Unter den Linden oder am Ku'damm - erst dann wird die Politik wach werden.
    UNSERE NAHRUNG LÄUFT DRAUSSEN FREI RUM!!! MACHT DIE AUGEN AUF!!! Stattdessen halten wir uns alles mögliche Getier in irgendwelchen Käfigen und Batterien und die Kreatur wird unsagbar gequält!
    DIE KOMBINATION DER VERSCHIEDENEN TATBESTÄNDE ist die EIGENTLICHE SCHANDE, während die Tierquälerei ein SKANDAL ist, der endlich abgeschafft gehört!
    Ich bin kein Fan von Metzgern oder Tierschutzorganisationen, kein Mitglied weder hier noch dort, aber der logische Menschenverstand, das ist es, was ich hier bemängele, scheint dieser Gesellschaft, egal ob da oder dort, komplett abhanden gekommen zu sein.
    Wir brauchen doch keine Hühner quälen, wenn wir Wildschweine haben, die in Großstädten bereits über die Straßen laufen!
    Also Politiker: einfach mal aufwachen! Denn bald schon hotten die Wildschweine durch den Reichstag. Ob ihr das dann(!) wohl mitbekommt?
    In Korsika wird das so gedeichselt: die Wildschweine werden gezählt, dann wird beschlossen, wer mit wem zusammen wo jagt, Karte auf die Motorhaube, wo sind die Viecher, und dann los! Ein guter Jäger ist einer der gezielt treffen kann und das dann auch bewerkstelligt. Der Natur wird damit GEHOLFEN, denn die Vegetation kann sich wieder erholen, der Viechereibestand kann sich stabilisieren, im nächsten Jahr wieder vermehren und wenn dann wieder zu viele Biester rumrennen, beginnt das "Spiel" (das allerdings in keiner Weise als solches angesehen wird, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung zwischen Tradition und ökologischem Gleichgewicht ist!) eben wieder von vorne.
    Die abgeschossenen Schweine landen ausschließlich in den Tiefkühltruhen der Bevölkerung, die dann für über 6 Monate daraus schöpfen kann.
    WARUM MACHEN WIR DAS NICHT AUCH SO?
    Und schließen dafür einige von diesen miesen Schlachthöfen (wobei in einem nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt sicher aich die Zuchtbetriebe weiter in Richtung "Bio" gedrängt würden!), in denen offensichtlich impotente, brutale, jähzornige Aggressoren arbeiten, die überhaupt KEIN Verhältnis zur Kreatur haben!
    PROBIEREN würde ÜBER STUDIEREN gehen! Aber das müssen die Politiker und die Justiz erst einmal ERKENNEN, die sind noch immer auf beiden Augen blind wie ein Pilz. Eigentlich echt nicht zu glauben - aber leider IMMERNOCH WAHR!
    Na ja, Seite schließen und aus den Augen aus dem Sinn, immer das gleiche Problem.
    CS

    Bitte lesen Sie auch meine Meinung bei einem anderen Artikel zum Thema "peta", konkret hier:

    http://www.haz.de/content/view/full/348919

    VIELEN DANK! gr.,
  • Vegetarische Kost de Larott – 18.12.09 Ich las bei Peta, dass fleischessende Menschen rabiater wären, mehr zu Gewalttätigkeit neigen, etc. Ich möchte da noch hinzufügen, dass das Lieblingsgericht von Mutter Theresa Wiener Schnitzel war und das Adolf Hitler Vegetarier war. Weiter möchte ich in Erinnerung bringen, dass Jesus Christus das Osterlamm geschlachtet und gegessen hat. Wer will christlicher als Christus sein? Das ist schon eine Beleidigung aller Christen.
  • Peta de Larott – 18.12.09 Da haben Sie schon recht, dass sich die meisten unentgeltlich engagieren, dass müssen sie auch, denn sonst würde den Oberboßen nicht genug übrig bleiben, um sich auf Mallorca eine Marmor-Finka leisten zu können. Vegetarier essen kein Fleisch, nehmen aber billigend in Kauf, dass beim Pflügen des Feldes - von dem das vegetarische Essen herkommt - tausende Kröten, Würmer, etc. ums Leben kommen. Noch ein guter Tipp: Falls Ihnen das Pech passieren sollte, dass Sie sich mit Filzläusen anstecken - nicht zum Arzt gehen, denn vernichtet wertvolles Leben.
  • Einstellung von Tierrechtlern Tierfreund1 – 27.10.09 Tierliebe, auch wenn sie manchmal durch Überfütterung bei Tierfreunden falsch verstanden wird, ist bei Tierrechtlern nicht sichtbar. Dort wird nur, über die Gefühlsebebe, auf Tierleid aufmerksam gemacht und gleichzeitig verallgemeinert, das jegliche Tierhaltung, Tierquälerei ist. Tierfreunde helfen den Tieren und nehmen sie aus schlechten Haltungen heraus, suchen bessere Haltungsbedingungen und unterstützen Tierschutzvereine. Inzwischen hat sich auch der Deutsche Tierschutzbund einigen extremen Forderungen von Peta und Co angeschlossen. Die Gemeinnützigkeit darf bei solchen Leitzielen langsam hinterfragt werden.
  • Löschen von Kommentaren M. Mertig – 25.10.09 Das ist ja schlimmer wie in der DDR.
    Politicall Correctness ist Meinungsmanipulation. Das sollten Sie sich mal hinter die Ohren schreibedn, sie demokratisches und freiheitliches Blatt.
  • Bullshit Peta Video bei YOUTUBE eingeben uwe – 23.10.09 ja der Mesch ist pardox, die tragen LEDER, essen FLEISCH und werben für PETA! Auf dem Bullshit Peta Video erfahrt man mehr über meiner Meinung SEKTE Peta!

    Ich glaube die meisten wissen nicht was die Gründerin Ingrid im Grunde will!

  • Und sie haben noch die Frechheit zu jammern... tierschutzlehrer.com – 19.10.09 Daniela schrieb:
    Allen, die sich hier pro Peta äussern, haben noch nicht erlebt, wie dieser ideologischen Verein Leute, die ihren Lebensunterhalt mit Tieren verdienen, in den Ruin treiben. Keine Lüge und Intrige ist ihnen zuviel. Solange, bis der Betroffene finanziell durch Anwalts- und Gerichtskosten am Ende ist.
    Was danach mit den Tieren geschieht, ist Peta vollkommen egal. Wichtig war, ein "widerlicher Tiernutzer" wurde vom Tisch gefegt.

    > Richtig. Und weiter?! Wie sonst soll die Kette, wenn hier wenigstens in Einzelfällen durchbrochen werden, dass Tiere weiterhin zerschreddert, vergast, erstickt, verbrüht, vergewaltigt, schlichtweg umgebracht werden, alles das, was kein Mensch möchte, dass es mit ihm geschieht.
  • Bravo Leser – 19.10.09 Da scheint aber einigen Peta Befürwortern die Wahrheit nicht zu schmecken. Angst um die Spendengeldern wenn das Beispiel Schule macht?

    Ein großes Lob an HAZ.
  • Absurd Achim Stößer – 16.10.09 Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen
  • @ Daniela Blue77 – 16.10.09 "Allen, die sich hier pro Peta äussern, haben noch nicht erlebt, wie dieser ideologischen Verein Leute, die ihren Lebensunterhalt mit Tieren verdienen, in den Ruin treiben."

    Es müsste besser heißen:

    Alle, die sich hier pro Peta äußern, haben noch nicht erlebt, wie dieser ideologische Verein Leute, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, Tieren Leid zuzufügen, in den Ruin treiben.

    Dabei geht es Tierrechtlern wohl kaum darum, GEGEN Menschen zu sein, sondern FÜR Tiere.

    Und nebenbei: die meisten bekommen dafür ja kein Geld, sondern engagieren sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit, wie zB die tausenden Aktivisten von Peta.
  • Peta und die Menschen Daniela – 16.10.09 Allen, die sich hier pro Peta äussern, haben noch nicht erlebt, wie dieser ideologischen Verein Leute, die ihren Lebensunterhalt mit Tieren verdienen, in den Ruin treiben. Keine Lüge und Intrige ist ihnen zuviel. Solange, bis der Betroffene finanziell durch Anwalts- und Gerichtskosten am Ende ist.
    Was danach mit den Tieren geschieht, ist Peta vollkommen egal. Wichtig war, ein "widerlicher Tiernutzer" wurde vom Tisch gefegt. Jegliche vernünftige Diskussion mit Peta erübrigt sich - diese Leute sind so dermassen festgefahren, und es gilt nur eine Meinung - eben Petas Meinung. Was bezügl. Tieren gut oder böse ist, bestimmt Peta.
    Und leider wird dieser Verein weder seitens der Politik noch der Medien hinterfragt. Es scheint eher schick zu sein, pro Peta zu agieren. Schon ein Blick auf die Internetauftritte von Peta und den zahlreichen, unter anderem Namen agierende Tierschützer, zeigt die aggressive Haltung. Man sollte sie bald stoppen.
  • So ein Unsinn! Ines – 16.10.09 Beim Lesen konnte ich nur den Kopf schütteln. Was ist das denn für eine absurde Argumentationsführung? Tierrechtlern ihre Einstellung vorzuwerfen, da ihr Kampf für die Rechte von Tieren im Falle einer Verteidigung von Schädlingen zum Tode von Menschen führt? Es gibt meines Wissens nicht eine einzige Tierschutzorganisation die sich für die ungehinderte Verbreitung von Schädlingen einsetzt. Das geht am eigentlich Anliegen von Tierfreunden doch gänzlich vorbei. Was für ein unsachlicher schwacher Bericht.
  • Danke PETA Johann – 16.10.09 Auch wenn bei PETA Fehler gemacht werden - wie überall wenn Menschen etwas bewirken wollen - so ist die Kernbotschaft doch wahr und wichtig.

    Die industrielle Massentierverarbeitung ist nicht nur unethisch, sie ist widerlich. Kaum jemand, der eine Schweine-KZ von innen gesehen hat, isst danach noch Bratwurst.

    Aber was der Durchschnitts-Konsument nicht weiß, macht ihn nicht heiß...

    Wer auf Fleisch nicht verzichten will, was ich verstehen kann, sollte wenigstens Bio kaufen. Fabrikfleisch von gequälten Tieren ist eklig.
  • Dilemma dadabeck – 16.10.09 "Konsequenz des Mitleids: Auch die Tuberkeln wollen leben." Anton Kuh
  • auch lesenswert penck – 15.10.09 Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.
    Passage: "Da eine Kontrolle der Links erfolgen müsste, sind aus praktischen Gründen in den Nutzerkommentaren Links auf externe Internetseiten grundsätzlich nicht gestattet."
  • peta selbst tötet tiere penck – 15.10.09 Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.
    Passage: "Da eine Kontrolle der Links erfolgen müsste, sind aus praktischen Gründen in den Nutzerkommentaren Links auf externe Internetseiten grundsätzlich nicht gestattet."
  • Sehr löblicher Artikel Ferdinand – 15.10.09 Es ist sehr löblich, daß die HAZ sich mal mit dieser unsäglichen ideologischen Vereinigung befaßt. Vor einigen Jahren machten sie eine "Hühner-Holocaust"-Kampagne und verglichen somit die größten Naziverbrechen mit der Massenhaltung von Hühnern.
  • Tja, das moralische Dilemma... tierschutzlehrer.com – 15.10.09 Tiere sind in unserer Gesellschaft vieles: Haustier, Freund und stiller Zuhörer, Helfer des Menschen als Blindenhund oder bei der Bergung von Menschen nach Unglücken, Faszinosum bei der Beobachtung in freier Wildbahn oder die Verkörperung von Angst und Schrecken im Film, Gegenstand menschlicher Unterhaltung und Belustigung in Zoo und Zirkus, Forschungsobjekt und "Versuchstier", vor allen Dingen aber eines: Erzeuger-Output, der nach Maßgabe der Marktwirtschaft gemästet, getötet, zerschreddert, vergast, deportiert und aus Sozialstrukturen herausgerissen, nach menschlichem Ermessen dezimiert, in Fallen verletzt, erschossen, vergiftet, verätzt und in vielen weitereb denkbaren und undenkbaren Formen misshandelt und gequält werden darf wie beispielsweise zur sexuellen Befriedigung. Und ja, viele Menschen essen eben gerne Schnitzel, Burger, Würstchen, pauschal gesagt: Fleisch.
    Doch damit geraten Nicht-Tierrechtler in eine moralische Sackgasse. Denn fast alles, was sie essen, tötet oder vertreibt irgendwelche Tiere. Und was passiert zum Beispiel, wenn Menschen sich ungehindert ausbreiten können und die natürlichen Lebensgrundlagen aller vernichten? Missernten und Hungersnöte wären die Folge, sie würden zum Tod Tausender Menschen (und anderer Tiere) führen. Schon jetzt werden immer mehr Regenwaldflächen abgeholzt, um Soja und Weizen für die Tiermast anzubauen während gleichzeitig Menschen Hunger leiden, die froh wären um eine handvoll Getreide.
  • Ist das wirklich radikal? theodor – 14.10.09 Vorweg, leider esse ich gerne Fleisch.

    Trotzdem, keine Kuh, kein Schwein wird sich freuen -egal wie "human" es getötet wird, von mir gefressen zu werden.

    Auch wenn der Kreatur keine "höheren Gedanken" zugebilligt werden, so sollte der Fluchtinstinkt der Kreatur (insofern sie die Möglichkeit dazu hat), einen Menschen nachdenklich machen.

    Theodor

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HAZ-Redakteur/in Margit Kautenburger

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